c't 15/2016
S. 128
Test
16:10-Monitore
Aufmacherbild

Office-Arbeiter

24"-Büromonitore im 16:10-Format

PC-Monitore fürs Büro sollen ein großes, gutes Bild zeigen und sich ergonomisch einstellen lassen. Wir haben sechs Geräte im Seitenverhältnis 16:10 getestet, die zwei Din-A4-Seiten nebeneinander in Originalgröße zeigen können.

Sie kommen zwar so langsam aus der Mode, doch noch sind Monitore im 16:10-Format nicht ausgestorben. Weil sie in der Höhe einige Pixel mehr zeigen als Full-HD-Modelle mit einem Seitenverhältnis von 16:9, halten ihnen vor allem Büronutzer die Treue. Ein 24"-Schirm zeigt beispielsweise in der Höhe 120 Pixel mehr, nämlich 1920 × 1200 Pixel. So passen zwei DIN-A4-Seiten in voller Größe nebeneinander aufs Display. Man kann also ohne Scrollen ein Standardschreiben betrachten und auch die Tabellenkalkulation zeigt ein paar Zeilen mehr. Sechs solche Monitore zu Straßenpreisen zwischen 170 und 400 Euro haben wir getestet. Um das weite Feld einzuschränken, wählten wir ausschließlich solche, die seit höchstens zwei Jahren auf dem Markt sind und somit von den aktuellen Entwicklungen bei der Panel-Technik profitieren.

Im Büro steht die Ergonomie ganz oben auf dem Wunschzettel: Wer den ganzen Tag vorm Rechner sitzt, möchte den Monitor an seine Sitzposition anpassen und nicht umgekehrt, denn nur dann ist entspanntes Arbeiten möglich. Zum Pflichtprogramm gehört also, dass sich das Display in der Höhe und der Neigung einstellen lässt. Eher zur Kür zählt ein drehbarer Fuß: So kann man schnell dem Sitznachbarn oder dem Kollegen am Schreibtisch gegenüber etwas zeigen. Die Verstellung soll leichtgängig und präzise funktionieren, der Standfuß sicheren Halt gewährleisten und das Display auch beim beherzten Griff in die Tasten nicht in Schwingungen geraten. Eine Kabelführung sorgt für einen ordentlichen Schreibtisch.

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