c't 16/2016
S. 185
Spielekritik
Adventure
Aufmacherbild
Nach Limbo schicken die Entwickler in Inside erneut einen Jungen auf eine düstere Reise, bei der hinter jeder Ecke der Tod lauert.

Weder Tod noch Teufel

Ein Junge eilt im Abenteuerspiel Inside durch eine düstere Welt. Unterwegs muss er immer wieder tödlichen Gefahren ausweichen, um nicht tausend grausame Tode zu sterben.

Nach dem hochgelobten Erstling „Limbo“ legt das dänische Entwicklerstudio Playdead hier einen ähnlich kompromisslosen Sidescroller vor. Inside ist nicht mehr zweidimensional schwarzweiß aufgebaut, sondern führt durch unheimliche Städte und Fabrikhallen, die in düsteren Farben überaus kontrastreich und atmosphärisch ausgeleuchtet werden. Die kafkaeske 3D-Welt ist gespickt mit unvorhersehbaren Fallen, Abgründen und hungrigen Kreaturen.

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