c't 16/2016
S. 28
News
Hardware

Doom unterstützt jetzt Vulkan

Doom bietet mit dem neuesten Update einen Vulkan-Renderpfad. Damit soll das Spiel auf AMD-Karten schneller laufen.

Das im März 2016 erschienene 3D-Actionspiel Doom unterstützt mit dem neuesten Update neben OpenGL auch die 3D-Schnittstelle Vulkan. Die Low-Level-Schnittstelle soll auf AMD- und Nvidia-Grafikkarten für höhere Bildraten sorgen. AMD-Grafikkarten sollen durch ihre gute Async-Compute-Leistung besonders von Vulkan profitieren; auf Nvidia-Karten erlaubt die aktuelle Vulkan-Implementierung derzeit kein Async Compute. Die Entwickler empfehlen zum Spielen eine Radeon R9 290 oder GeForce GTX 970. (mfi@ct.de)

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Schnelle Speicherkarten im UFS-Format

Für UFS-Kärtchen (Originalgröße) fehlen derzeit noch die passenden Endgeräte.

Samsung hat die ersten Speicherkarten mit Universal-Flash-Storage-Standard (UFS) für künftige Smartphones, Action- und Digitalkameras vorgestellt. Mit Abmessungen von 15 mm × 11 mm haben die Kärtchen ungefähr microSD-Größe. UFS-Flash-Speicher kommt bislang ausschließlich eingelötet in Smartphones und Tablets zum Einsatz und ersetzt dort eMMC-Speicher.

Im Vergleich zu eMMC und microSD-Speicher ist UFS vor allem bei zufälligen Zugriffen deutlich schneller: Die 256-GByte-Karte von Samsung soll lesend bis zu 40 000 IOPS und schreibend bis zu 35 000 IOPS erreichen, während typische microSD-Karten weniger als 2 000/100 IOPS (Lesen/Schreiben) schaffen. Beim sequenziellen Lesen verspricht der Hersteller eine Geschwindigkeit von 530 MByte/s (Schreiben: 170 MByte/s), was auf dem Niveau schneller SATA-6G-SSDs liegt. Zu Preis und Verfügbarkeit hat Samsung bislang keine Angaben veröffentlicht. (chh@ct.de)

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Verschraubbare USB-Typ-C-Buchsen

Dank Verschraubungen soll USB Typ C nun auch robuste Umgebungen erobern.

Für den Einsatz im Industrie-Umfeld hat das Standardisierungsgremium USB-IF (Universal Serial Bus Implementers Forum) zwei weitere Varianten von Typ-C-Steckern und -Buchsen definiert. Dank Schrauben löst sich die Steckverbindung nicht ungewollt, zum Beispiel wenn Vibrationen auftreten.

Die erste Variante mit zwei Verschraubungen in der Längsachse des Typ-C-Steckers lässt sich in beiden Ausrichtungen anschließen, während die zweite Variante mit nur einer Schraube für Anwendungen mit geringem Platzbedarf entwickelt wurde. In beide Buchsen passen herkömmliche Kabel. Die neuen Steckervarianten lassen sich auch mit Typ-C-Geräten ohne Gewindebohrungen verwenden, weil die Schrauben gemäß Spezifikation vollständig versenkbar sind. (chh@ct.de)

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Radeon RX 480: Treiber lindert Energieprobleme

AMD hat für die Radeon RX 480 einen Treiber veröffentlicht, der die zu hohe Leistungsaufnahme über den PCIe-Steckplatz verringert. Er läuft unter der Version 16.7.1 – auch die folgenden Versionen sollen die Verbesserungen enthalten. Im c’t-Labor zeigte sich, dass die RX 480 nun 78 statt 88 Watt über den Steckplatz schluckte – das ist zwar noch leicht über der Spezifikation, aber unbedenklich. Sparsamer wird die AMD-Grafikkarte aber nicht: Die über den Steckplatz gesparten 10 Watt zieht sie nun zusätzlich über den sechspoligen Stromstecker, nämlich 91 statt 81 Watt. Die Gesamtleistungsaufnahme bleibt folglich bei 169 Watt unter maximaler Dauerlast. (mfi@ct.de)

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