c't 17/2016
S. 162
Know-how
WLAN-Router

Router-Funktion und Innenleben

Die Technik moderner WLAN-Router

Router, die als Internetvermittlung für die Familie oder das Büro agieren, gibt es in vielen Spielarten: Verschiedene Anschlusstypen, mehrere WLAN-Standards, integrierte Telefonanlagen und manchmal gar Touch-Displays oder Cloud-Funktionen findet man als Optionen. Doch das Wichtigste steckt unter der Haube.

Von außen erscheinen WLAN-Router meist als schwarze, graue, weiße und manchmal auch grellrote Schachteln. Wir haben einem verbreiteten Modell, der Fritzbox 7490, auf die Platine geschaut.

Der wohl wichtigste Anschluss ist der in Richtung Internet, das Modem. Die Fritzbox 7490 hat ein xDSL-Modem, das man bei All-IP-Anschlüssen direkt an die Telefonleitung hängt. Es funktioniert an alten ADSL-Leitungen mit 6 oder weniger Megabit/s ebenso wie an modernen Vectoring-fähigen VDSL2-Ports mit maximal 100 MBit/s im Downstream.

Router für Kabel-Internet besitzen stattdessen ein DOCSIS-Modem mit Koax-Buchse. Mobilfunkrouter haben entweder ein UMTS- beziehungsweise LTE-Funkmodul oder sie nutzen dafür einen extern anzustöpselnden USB-Stick. Sogenannte Breitband-Router haben keine dieser speziellen Schnittstellen. Sie bringen stattdessen einen separaten Ethernet-Port mit, um den Internetzugang über ein externes Modem herzustellen.

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