c't 17/2016
S. 31
News
Audio/Video

Google Play: gemeinsame Mediathek für Familien

Für die Familienmediathek qualifizierte Käufe bei Google Play sind speziell gekennzeichnet.

Nach Apple und Amazon hat auch Google seinen Play Store um eine Familienmediathek erweitert. Bis zu sechs Familienmitglieder können gemeinsam auf Inhalte zugreifen, die im Play Store gekauft wurden.

Neben Filmen und Büchern zählen dazu auch Apps und Spiele, die sich so ohne weitere Kosten geräteübergreifend nutzen lassen. Die Inhalte lassen sich individuell freischalten.

Um die Familienmediathek nutzen zu können, richtet man in den Kontoeinstellungen von Google Play eine Familiengruppe ein. Das wiederum setzt eine gültige Kreditkarte voraus, die als Familienzahlungsmethode angegeben sein muss. Sollen sich Familienmitglieder auch die Musik-Flatrate Play Music All-Inclusive teilen können, muss man weiterhin das seit einiger Zeit verfügbare teurere Familien-Abo für 15 Euro pro Monat abschließen.

Mitglieder der Familiengruppe müssen laut Google mindestens 13 Jahre alt sein und im selben Land leben wie der/die Familienadministrator(in). In Deutschland ist die Familienmediathek bereits aktiv, weitere Länder sollen folgen. (mre@ct.de)

„Stream“ – Microsofts Video-Plattform fürs Büro

Speziell an Unternehmen richtet sich Microsofts Videoplattform „Stream“. Der zunächst in der Preview-Phase befindliche Dienst soll nicht mit YouTube & Co. konkurrieren, sondern „den Zugang und das Auffinden von Videos am Arbeitsplatz demokratisieren.“

Stream setzt auf Microsofts Azure-Plattform auf, bei der sich die Anwender anmelden, einfach Videos hochladen und innerhalb ihrer Organisation teilen können. Damit die Videos auch innerhalb der Firma nur von befugten Augen gesehen werden, lassen sich übers Azure Active Directory Zugriffsrechte erteilen. Zuschauer können Videos „liken“ und Themen- oder Mitarbeiterkanäle abonnieren.

In Zukunft will Microsoft unter anderem Live-Videos integrieren und die „intelligente“ Suche auf den Inhalt von Videos ausdehnen. Außerdem soll Stream mit anderen Business-Apps des Konzerns zusammenarbeiten und die Entwickler wollen ein API für Drittanbieter zur Verfügung stellen.

Mit Office 365 Videos bietet Microsoft bereits einen vergleichbaren Videodienst für seine Office-Kunden an, der auf Dauer in Stream aufgehen soll. (vza@ct.de)

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