c't 18/2016
S. 32
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Große und kleine Switches für Firmen

Der Distributor Avanis hat Switches der ECS-4120-Baureihe von Edge-Core ins Programm genommen. Eine ihrer Besonderheiten ist die Unterstützung für Ethernet Ring Protection Switching (EPRS). Die ITU-genormte Technik ermöglicht als Alternative zu RSTP Redundanz in Weitverkehrsnetzen (ITU G.8032). Das größte Modell ECS4120-52T versorgt 48 Hosts per Gigabit-Ethernet und nimmt über maximal 4 bündelbare SFP+-Ports Verbindung zum Firmen-Backbone mit bis zu 40 GBit/s auf.

Die Switches der Reihe Edge-Core ECS-4120 binden 24 oder 48 Hosts mit bis zu 40 GBit/s an den Firmen-Backbone an.

Die anderen Geräte haben auch 4 SFP+-Uplinks und bedienen 24 Hosts. Der ECS4120-28T ist ein reiner Gigabit-Switch für Kabel (1000Base-T). Die Variante -28F hat 20 SFP- und 4 Komboports (1000Base-T oder SFP) sowie einen separaten Management-Port. Sie kosten zwischen 988 und 1809 Euro.

Lancom Systems ergänzt sein Switch-Portfolio um den GS-2326+. Das 475-Euro-Gerät hat 24 Gigabit- und 2 Komboports (TP/SFP). Als Spezialität stellt Lancom 4000 gleichzeitig nutzbare VLANs heraus, womit der Switch sich besonders für Virtualisierung eignen soll; andere Vertreter dieser Preisklasse schaffen allenfalls einige Dutzend simultan aktive VLANs.

Der 102 Euro teure Gigabit-Switch Zyxel GS1200-8HP speist 4 WLAN-APs oder IP-Telefone per PoE mit Energie und Daten.

Zyxels günstige Gigabit-Switches GS1200-5HP und -8HP sollen WLAN-Basen oder IP-Telefone in kleinen Firmen per Power-over-Ethernet mit Energie und Daten versorgen. Die 80 und 102 Euro kostenden, per Browser konfigurierbaren Geräte liefern an vier Ports bis zu 30 Watt (PoE+, IEEE 802.3at) und insgesamt maximal 60 Watt. (ea@ct.de)

Basen für flottes WLAN

Devolo erweitert seine WLAN-Pro-Serie mit dem Access Point WiFi pro 1750x. Das robuste Gerät im Aluminiumgehäuse eignet sich für den Außenbereich: Es widersteht Staub und Wasser (IP67-Schutzklasse) und soll zudem vor Salz, Nebel und Rost geschützt sein (ASTM-B117-geprüft). Als Temperaturbereich gibt der Hersteller – 40 bis + 70 °C an.

Der Devolo WiFi pro 1750x ist speziell für den Outdoor-Einsatz konzipiert und erreicht Datenraten von bis 1300 MBit/s.

Der Access Point funkt mit sechs Antennen in beiden Bändern gleichzeitig und erreicht mit drei MIMO-Streams 450 und 1300 MBit/s (IEEE 802.11n/11ac). Die benötigte Energie bezieht er per Power-over-Ethernet (PoE). Hinzu kommen gängige Funktionen für Firmen-Netzwerke: bis zu 16 SSIDs und Nutzer-Authentifizierung nach IEEE 802.1x/Radius. Installiert und überwacht wird der Access Point über die Firmware; auch VLANs lassen sich hierüber konfigurieren. Der Preis liegt bei 600 Euro.

Linksys bringt mit dem Lapac2600 seinen ersten MU-MIMO-fähigen Dualband Access Point auf den Markt. Damit trägt der Hersteller der fortschreitenden Verfügbarkeit von MU-MIMO-fähigen Geräten Rechnung. Dank der vier Datenströme klettert der Maximaldurchsatz auf bis zu 1,73 GBit/s (IEEE 802.11ac Wave 2). Die zweite wichtige Wave-2-Option, 160 MHz-Kanäle (HT160), bringt er noch nicht mit. Energie bezieht der Access Point über das LAN-Kabel (PoE+ nach Standard 802.3at).

Der Linksys LAPAC2600 versorgt dank MU-MIMO mehrere Geräte im Funknetz gleichzeitig.

Er bringt vieles mit, was Administratoren schätzen: Multi-SSIDs, Radius-Authentifizierung, Captive Portal für den Gästezugang, VLAN-Mapping sowie Clustering-Funktion zur Verwaltung von bis 16 Access Points. Die Einrichtung und Wartung erfolgt über eine Weboberfläche. Linksys hat mit dem Lapac2600 vor allem kleine sowie mittlere Unternehmen im Blick. Der AP kostet 450 Euro. (apoi@ct.de)

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