c't 19/2016
S. 174
Hintergrund
Touch-GUI für Raspberry Pi
Aufmacherbild

Raspi mit Touch

Touchscreens und fingerfreundliche Bedienung für den Raspberry Pi

Als universelles Steuergerät hat sich der Raspberry Pi längst einen Stammplatz erobert. Steckt man einen kleinen Touchscreen darauf, lässt er sich sogar mit bloßen Fingern bedienen. Mit wenigen Handgriffen kommt man auch zu einer ansehnlichen Oberfläche.

Touchscreen-Module für den Raspberry Pi gibt es in diversen Baugrößen. Am einfachsten geht der Anschluss über den Display-Anschluss (siehe Infografik rechts) oder HDMI und USB. Soll das Modul jedoch ungefähr die Abmessungen des Raspis haben und direkt aufsteckbar sein, bleiben nur Displays bis circa 3,5 Zoll Bilddiagonale, die das Serial Peripheral Interface (SPI) auf der GPIO-Steckerleiste des Raspi nutzen [1].

Solche Module haben üblicherweise Displays mit Auflösungen von 320 × 240 respektive 480 × 320 bei einer Farbtiefe von 16 Bit (65.536 Farben), auf die ein resistiver Touchscreen geklebt wurde. Sie kosten im Online-Handel zwischen 10 und 50 Euro, obwohl sich die technischen Eckdaten auf den ersten Blick kaum unterscheiden. Wir haben uns exemplarisch die Vor- und Nachteile einiger Touchscreen-Module angeschaut.

Die Stecker einiger Displays – beispielsweise die der Firma Waveshare – haben rein mechanisch mehr Kontakte als nötig, sodass man nur schwierig an die GPIO-Signale herankommt, die für bestimmte Raspi-Projekte wichtig sind.

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