c't 2/2016
S. 108
Praxis
Hardware-Hacks: USB-Steckdosenleiste
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Strom-Hub

Leistungsstarke USB-Steckdosenleiste selbst bauen

Angesichts der unzähligen Geräte mit USB-Ladebuchse in deutschen Haushalten dient so manche Mehrfach-Steckdosenleiste nur als USB-Netzteil-Halter mit Netzkabel. Viel kompakter ist unsere USB-Steckdosenleiste mit ordentlich Power, die auch mehrere Tablets gleichzeitig auflädt.

USB-Netzteile sind so verbreitet, dass sie bei manchem Mobilgerät schon gar nicht mehr zum Lieferumfang gehören. Dennoch gibt es Unterschiede: Ein GPS-Empfänger etwa kommt mit 500 Milliampere Ladestrom gut zurecht. Tablets wie das iPad benötigen hochstromfähige USB-Ladeanschlüsse mit 2 Ampere Ladestrom. USB-Netzteile dürfen also gern etwas leistungsfähiger sein. Wären alle hochstromfähig, könnte man damit jedes USB-Gerät laden und müsste nicht mehr nach einem passenden Netzteil suchen.

Die Alternative ist eine USB-Steckdosenleiste mit ordentlich Leistung. Sie ist viel kompakter als eine herkömmliche Steckdosenleiste mit einem halben Dutzend Tablet-Netzteilen – und auch billiger. In c’t 27/15 haben wir einen kompakten Vierfach-Lader vorgestellt. Noch mehr Anschlüsse und Leistung bieten ein umgebauter interner USB-Hub und ein Industrie-Schaltnetzteil. Das Konzept ist, dass das Schaltnetzteil den Strom direkt an die USB-Ports des Hubs liefert – der USB-2.0-Controller der Platine hingegen muss weg, um korrekte Widerstandswerte zu garantieren. Der Nachbau erfordert ein wenig Lötgeschick und eine Investition von gut 50 Euro.

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