c't 2/2016
S. 8
Leserforum
Briefe, E-Mail, Hotline

Leserforum

Rücktritt vom Kauf

Auaboard, 360-Euro-E-Board im Test, c’t 27/15, S. 58

Wir haben schnell entschieden: Bei uns wird kein E-Board unter dem Christbaum liegen. Potenziell lange Kindergesichter sind immer noch besser als ein durch Unfall zerschundenes Gesicht. Immerhin hat c’t einen Bericht veröffentlicht, was leider andere seriöse Zeitschriften nicht getan haben.

SiriusLux auf ct.de

Könnte Hype werden

Danke für die Übersicht, die Infos und die Besprechung bei c’t Uplink und gute Besserung für den Kollegen! Ich denke, dass das schon ein ziemlicher Hype werden kann. Die technischen Macken kann man sicherlich in den Griff bekommen, und dass das Fahren auf Straßen und Gehwegen verboten ist, dürfte die Zielgruppe kaum abhalten – hätte es mich im relevanten Alter zumindest nicht.

alAdler auf ct.de

Office 2013 statt 2016

Bewegliches Ziel, Neue Dienste und Funktionen von Office 365, c’t 27/15, S. 124

Ich habe lange überlegt, ob es eine PC-Lizenz (MS Office 2016) oder eine Office-365-Lizenz werden soll – und habe mich nach Recherchen auf der Microsoft-Website für Letzteres entschieden. Da steht ausdrücklich und auch noch fett ausgezeichnet: „Office 365 ProPlus enthält nun die neuen Office 2016-Anwendungen für PC und Mac.“

Lizenz bestellt, erhalten und aktiviert. Aber Moment mal: Da werden nur Office-2013-Programme angeboten! Und wenn man in dem Installationsprogramm dem Link „Wie erhalte ich die neuen 2016 Apps“ folgt, dann bekommt man das zu sehen: „Wenn Sie über einen der folgenden Pläne verfügen, müssen Sie bis Februar 2016 warten. Zu diesem Termin wird Office 365 ProPlus mit den neuen Office 2016-Anwendungen veröffentlicht: Office 365 ProPlus/Office 365 Enterprise E3/ Office 365 Enterprise E4.“ Eine Lizenz für Office 2013 hätte ich gehabt.

Michael Steidl

Um als ProPlus-Abonnent schon jetzt die Version 2016 von Microsoft Office zu bekommen, aktivieren Sie einfach im Office-365-Admin-Center unter „Diensteinstellungen/Updates“ die Option „First Release“. Danach haben Sie die Wahl zwischen Office 2013 und Office 2016. Einen möglichen Grund für diese Politik hatten wir im Artikel genannt: Da sich Office 365 ProPlus vor allem an größere Unternehmen richtet, geht der Hersteller vermutlich davon aus, dass vor der Installation der neuen Version auf sämtlichen Rechnern des Unternehmens in der IT-Abteilung erst noch Kompatibilitätstests durchgeführt werden.

Druckmittel Denunzierung

Rassisten in der Filterblase, „Hate Speech“ auf sozialen Plattformen, c’t 27/15, S. 138

Wenn Herr Buermeyer erklärt, dass der „Straftatbestand der Volksverhetzung“ in den USA nicht existent ist und deswegen lieber eine „absurde Meinung“ in Kauf genommen würde, so frage ich mich, ob die werten Damen und Herren, welche solch einen Gedankengang für gut befinden, nicht wissen, was Worte alles anrichten können. Schon die bloße Behauptung, ganz gleich, ob sie wahr ist oder nicht, gibt eine Tendenz, eine Meinung, ein Gefühl vor, und nicht selten manifestiert sie sich auch beim Rezipienten.

Klar kann man eine andere Meinung dagegen halten, aber wenn das erste Wort bei einem Großteil der Menschen Anklang findet, so überlegt es sich der sozial gesteuerte Mensch zwei Mal, ob er seine gegenläufige Meinung äußert und damit Gefahr läuft, ausgeschlossen zu werden. Ähnlich sehe ich das auch bei „sozialen Netzwerken“ wie bei Facebook und stimme damit Herrn Buermeyers ersten Punkt im Interview zu. Wenn sich geschlossene Kreise bilden (und das ist bei Internet-Aktivitäten zwangsläufig der Fall), so ist der Gruppenzwang nicht weit. Ich habe zwar nie selbst Facebook verwendet, aber andere soziale Netzwerke, und wer keine Lobby hat, der steht ganz schnell abseits.

Für mich hört die Meinungsfreiheit dort auf, wo sie Schaden eines anderen bedeutet, und das ist mit Denunzierungen gegeben. Ein Pranger, der sogar den Arbeitgeber mit einbezieht, ist unterste Schublade. Gerade in der heutigen Zeit, in der ein jeder um seinen Job bangen muß, ist dies ein außerordentliches Druckmittel. Damit werden Existenzen zerstört. Es ist das Eine, strafrechtlich relevante Aussagen zu tätigen, aber das Andere, Selbstjustiz zu üben. Dies stellt in meinen Augen das Denunzieren dar. Denunzierungen erfüllen meiner Meinung nach ebenfalls Straftatbestände.

Michael Schauberger

Fernschreiber-Panoramen

Spaß mit Buchstabenbildern, ASCII Art: eine alte Technik neu entdecken, c’t 27/15, S. 142

Nur der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass es so etwas schon vor dem Computer gab, nämlich auf Fernschreibern. Bis in den 80ern waren Fernschreiber in Firmen und öffentlichen Verwaltungen unabkömmlich: eine Art Schreibmaschine mit Anschluss an ein internationales Wählnetzwerk, Kommunikation über 5-Bit-Baudot-Code, nur Kleinbuchstaben und Ziffern, keine Sonderzeichen oder Umlaute. Man konnte Texte auf Lochstreifen („Lollos“) speichern und auch vervielfältigen, indem man während des Druckens vom Lochstreifen den Lollo-Stanzer mitlaufen ließ.

Natürlich brauchte man sehr viel Zeit und Geduld, um auf diesen Geräten ein Kunstwerk zustande zu bringen. Weil die Geräte aber auf Endlospapier druckten, bekam man auch sehr breite Bilder hin, die an die heutigen durch Stitching erzeugten Panoramabilder erinnern. Those were the days, my friend!

Dr. Engelbert Buxbaum

Fotodrucker ohne HP

Druck-Stationen, Multifunktions-Tintendrucker für zu Hause, c’t 26/14, S. 114

Meine Frau ist HP-Fan und hat im Vorfeld unseres geplanten Druckerkaufes gefragt, warum bei dem Test kein HP-Drucker dabei war. Gibt es da keinen vergleichbaren oder wurde ein solcher erst vor kurzem separat getestet?

Thomas Franz

HP hat seine Photosmart-Serie mit für den Fotodruck optimierten Einzeltinten leider ersatzlos eingestellt. So gibt es bei HP nur noch die günstigen Envy-Modelle, die Fotos in brauchbarer Qualität zu Papier bringen. Die Envy-Drucker arbeiten jedoch nur mit kleinen Kombi-Patronen und passten daher nicht zu den anderen Geräten im Test – die drucken alle mit einzeln wechselbaren Patronen.

Wir freuen uns über Post

Ausgewählte Zuschriften drucken wir ab und kürzen sie wenn nötig sinnwahrend.

Antworten sind kursiv gesetzt.

Kommentare lesen (1 Beitrag)