c't 2/2016
S. 52
Test
Notebook
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Rückfortschritt

Lenovos Hybrid-Notebook Yoga 900

Mit dem Yoga 900 behebt Lenovo die groben Schnitzer, die der Vorgänger Yoga 3 Pro hatte. Geblieben sind die Vorzüge wie das flache Gehäuse mit einem außergewöhnlichen 360-Grad-Scharnier, das geringe Gewicht und der hochauflösende 13-Zoll-Touchscreen – aber auch das Premium-Preisschild.

Das Ende 2014 erschienene Yoga 3 Pro konnte nicht an den Erfolg des Yoga 2 Pro anknüpfen: Wegen eines vermurksten Kühlsystems kam der damals nagelneue Core-M-Prozessor nicht auf Touren, was sich in einer unterdurchschnittlichen CPU-Performance widerspiegelte [1]. So blieb das Yoga 3 Pro ein Ladenhüter, während das Yoga 2 Pro mit schnelleren Core-i-Prozessoren außerplanmäßig lange weiterverkauft wurde.

Mit dem Yoga 900 will Lenovo den Ausrutscher vergessen machen, was man nicht nur am neuen Namensschema merkt. Wie beim gelungenen Yoga 2 Pro kommen nun statt Core-M-CPUs wieder potentere Core-i-Prozessoren zum Einsatz, denen ausreichend Kühlung zuteil wird: Die Benchmark-Ergebnisse liegen auf dem zu erwartenden hohen Niveau. Ob des kaum mehr als eine USB-Buchse hohen Rumpfs gebührt dem Kühlsystem nicht nur dafür Lob: Die beiden Lüfter rauschen mit höchstens 0,7 Sone; bei geringer Systemlast bleiben sie unhörbar leise.

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