c't 20/2016
S. 126
Praxis
T-Shirts bedrucken
Aufmacherbild

Das eigene Designer-Hemd

T-Shirts bedrucken

Selbst gestaltete T-Shirts sind cool und fallen auf. Mit Drucker, Bügeleisen, der richtigen Transferfolie und etwas Geduld bringt man eigene Entwürfe auf Shirts und andere Textilien.

Suchen Sie ein Geburtstagspräsent oder etwas Individuelles für Ihr Sport-Team? Dann sind T-Shirts mit selbst entworfenen Motiven genau das Richtige. Für ein Shirt mit dem Lieblings-Pokémon brauchen Sie keinen der Fashion-Shops zu besuchen, die Textilien nach Kundenvorgabe bedrucken. Ein individualisiertes T-Shirt lässt sich auch selbst herstellen.

Video: T-Shirts bedrucken

Dazu gibt es für den heimischen Drucker geeignete Textil-Transferfolien, die man mit dem gewünschten Motiv bedruckt. Das ausgeschnittene Bild wird mit dem Bügeleisen auf das T-Shirt übertragen – so weit die Theorie und die Werbung der Folienhersteller. In der Praxis funktioniert das Übertragen aufs Baumwoll-Hemd nicht ganz so einfach. Davon zeugen im Internet viele Fragen und schlechte Bewertungen eigentlich ganz brauchbarer Folien.

Tabelle: Transferfolien

Damit die Produktion des T-Shirt-Unikats klappt und nicht in Frust über vermurkste Shirts, Folien oder gar Drucker endet, geben wir im Folgenden Tipps und Hilfestellungen zur Auswahl der richtigen Folie, über die besten Druckeinstellungen bis zur optimalen Bügeltechnik. Mit dem richtigen Material und etwas Geduld gelingt die Übertragung des Lieblingsmotivs auf die Textilie und die Ergebnisse überstehen die nächste Wäsche.

Überführungshelfer

Eine der wichtigsten Entscheidungen, die der angehende T-Shirt-Designer treffen muss, ist die Wahl der passenden Transferfolie. Sie ist für das Zusammenspiel mit dem Drucker und die Qualität des Endergebnisses mit verantwortlich.

Kommentieren

Weitere Bilder

Das eigene Designer-Hemd (1 Bilder)

Transparentfolien eignen sich für dunkle Wäsche nicht, da man ohne Weißgrundierung von den Druckfarben kaum noch etwas sieht.

Videos