c't 21/2016
S. 192
Spielekritik
Strategie-Rollenspiel
Aufmacherbild
Anteria ist eine schöne bunte Welt. Wer hier kämpfen will, muss die Ressourcen im Blick behalten. Damit ein neues Gebiet für Bewohner attraktiv ist, braucht es zumindest mal einen Wachtturm.

Drei Helden müsst ihr sein

Die typischen Probleme vieler Fantasy-Reiche plagen das idyllische Anteria: Räuberhorden, Riesenspinnen und ruchlose Magier hemmen den ökonomischen und wissenschaftlichen Fortschritt. Zum Glück gibt es die Champions of Anteria: Die kleine Truppe weist Bösewichte in die Schranken, erobert neue Gebiete und baut die anterianische Hauptstadt zu einer blühenden Metropole aus. Und lässt sich zwischendurch gern mal in heroischen Posen betrachten.

Jede Spielfigur kann viererlei Spezialattacken beherrschen. Diese lassen sich zu einer Aktionskette kombinieren. Vor allem der Schildangriff des Barbaren ist sehr hilfreich, um größere Gegnergruppen aufzubrechen.

Das neue Spiel der Blue Byte Studios sollte ursprünglich ein neuer Titel in der „Siedler“-Reihe werden, aber das Konzept entwickelte sich vom strategischen Aufbauspiel immer weiter in Richtung eines kampforientierten Rollenspiels. Zwar gilt es zwischen den Missionen auch die Hauptstadt auszubauen, Ressourcen zu verwalten und technische Entwicklungen freizuschalten. Doch das alles ist dem eigentlichen Spielziel untergeordnet: den Eroberungszügen.

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Drei Helden müsst ihr sein (4 Bilder)

Zu den drei Anfangshelden gesellen sich im Lauf des Spiels zwei weitere Abenteurer. In den Kampf kann man aber immer nur mit einem Dreierteam ziehen.