c't 21/2016
S. 122
Praxis
Datentrennung auf Mobilgeräten: Android
Aufmacherbild

Android-Separatisten

Berufliche und private Daten auf Android-Geräten voneinander abschotten

Den datenklauenden Apps die Rechte zu entziehen, das klappt erstens nicht gut und reicht zweitens nicht aus, um Büro- und Privatleben digital auseinanderzuhalten. Unter Android stehen wirksamere Methoden zur sauberen Datentrennung bereit, Mehrbenutzerverwaltung und Samsung MyKnox etwa. Will man nur Kontakte, Termine und Mails schützen, sperrt man sie einfach in eine Exchange-fähige App ein.

Ein Android-Gerät für alles soll es sein, für Berufliches und Privates. Doch wehe, die Klientendaten landen auf außereuropäischen Facebook- oder Google-Servern oder die privaten E-Mails von Kumpels auf dem Server des Arbeitsgebers. Um solche Missgeschicke zu verhindern, gibt es für Android zahlreiche, größtenteils kostenlose Lösungen.

Der offensichtliche Ansatz: Identifizieren Sie die Apps, die Zugriff auf sensible Daten haben, sperren Sie entweder den Zugriff, oder tauschen Sie sie gegen diskretere Alternativen. Das klingt zwar erstmal einfach, erfordert aber Ihre laufende Aufmerksamkeit und löst nicht alle Probleme der Datentrennung.

Kommentieren

Weitere Bilder

Android-Separatisten (4 Bilder)

Die App Offline Calender sorgt dafür, dass die von Google mitgelieferte Kalender-App die Termine lokal speichert und nicht auf einen Google-Account zum Synchronisieren besteht.