c't 21/2016
S. 64
Test
Mähroboter
Aufmacherbild

Mähmaschine

Vernetzter Rasenmähroboter Automower 430X von Husqvarna

Der schwedische Hersteller Husqvarna zählt zu den Pionieren im automatisierten Garten. Drei seiner Top-Mähroboter nutzen GPS- und Internet-Anschluss.

Das Gros von Husqvarnas Mähroboter-Flotte beackert den Garten noch ohne Netzwerkanschluss. Wer sich für eine vernetzte Variante entscheidet, muss zu einem der Topmodelle greifen. Automower 420 und 430X lassen sich mit einem Connect-Kit nachrüsten, beim Automower 450X ist das Kommunikationsmodul bereits verbaut. Es besteht aus einem Platinensatz mit GPS-Empfänger und einer GSM-Einheit mit klassischem SIM-Einschub nebst Karte. Für die Nachrüstung muss man einen Fachhändler bemühen.

Husqvarna schickte als Testgerät einen Automower 430X (2900 Euro), der mit einem Connect Kit (207 Euro) ausgerüstet war. Das Mähsystem entspricht weitgehend dem des in c’t 13/16, S. 62 vorgestellten Gardena-Mähers. Das ist kein Zufall, denn Husqvarna hat Gardena aufgekauft und den Robotermäher quasi als Mitgift in Gardenas Smart-Garden-System eingebracht. Drei Mini-Klingen aus gehärtetem Stahl verrichten kaum hörbar ihre Arbeit. Die Programmierung und Steuerung des 430X kann man direkt am Gerät erledigen. Unter der Abdeckhaube finden sich ein kleines Monochrom-LCD und ein paar Folientasten.

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