c't 21/2016
S. 54
Kurztest
Bildbearbeitung

Einfach bunte Bilder

PaintShop Pro X9 bringt ein paar Arbeitserleichterungen statt vieler neuer Werkzeuge. Sie sollen Anwender schnell zu Druckerzeugnissen, Farbvariationen und Schrifteffekten verhelfen.

Aufmacherbild

Nach wie vor teilt sich Corels Bildbearbeitung in die Module „Verwalten“, „Anpassen“ und „Bearbeiten“. Die Dateiverwaltung zeigt Bilder als Thumbnail-Übersicht und als schnelle Vollbild-Diashow. Panels listen EXIF- und IPTC-Daten, Geotags und erkannte Gesichter auf. Nur in JPEG-Dateien speichert das Programm automatisch Metadaten. XMP-Begleiter für Raw-Dateien legt es ausschließlich auf Menübefehl an – das wirkt inkonsequent.

Auch Gesichtserkennung und Geotagging zeigen sich wenig benutzerfreundlich. Üblicherweise zieht man Fotos zum Verorten auf eine Google-Karte. In PaintShop Pro führt das dazu, dass die sorgsam auf den Urlaubsort eingestellte Karte wieder auf Welt-Übersicht zurückspringt. Aus Schaden wird man klug und setzt umständlich Marken, die man per Befehl auf Bilder überträgt. Die Gesichtserkennung funktioniert nicht bei geöffneten Ordnern, sondern nur bei Kollektionen mit importierten Fotos. Dann gruppiert sie als identisch erkannte Gesichter und schlägt vor, diese Gruppen zu benennen.

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