c't 21/2016
S. 32
News
Anwendungen

Outlook-Mobil-App verknüpft Daten

Ortsangaben markiert die Outlook-App auf einer Karte. So hat man die Umgebung direkt im Blick.

Die Mail- und Kalender-App Microsoft Outlook für iOS und Android zeigt jetzt Ortsangaben in Termineinträgen auf einer Karte an. So kann man von einem Kalendereintrag aus direkt die nähere Umgebung erkunden. Außerdem haben die Entwickler die Integration des Kommunikationsdiensts Skype for Business erweitert: Man kann Videokonferenzen jetzt auch vom Terminkalender aus beitreten. Die App markiert den Betreff eines Termins anhand erkannter Schlüsselwörter mit einem passenden Icon – etwa einer Kaffeetasse, wenn das Wort „Kaffee“ enthalten ist.

Genau wie in der Vorversion fragt die App zum Postempfang nicht etwa die konfigurierten Mail-Server ab, sondern speichert die Server-Anmeldedaten auf einem Microsoft-Proxy. Er kopiert alle Mails des Benutzers anhand dieser Anmeldedaten zuerst einmal in seinen Speicher. Von dort lädt sie die App dann aufs Mobilgerät. Mit dieser Praxis dürfte die Outlook-App bei vielen Arbeitnehmern gegen die Sicherheits-Vorgaben ihres Arbeitgebers verstoßen. Die kostenlose Microsoft-Outlook-App läuft auf Apple-Mobilgeräten ab iOS 8 und unter Android ab Version 4.0.3. (hps@ct.de)

Modellieren mit 3D-Text

Die 3D-Design-Software Morphi erstellt 3D-Modelle auf iPad und Mac. Das jüngste Update fügt 3D-Texte ein und liefert dafür über 75 Schriftarten. Größe und Position von Objekten bestimmt man jetzt alternativ über die Tastatur. Das Farbwerkzeug wurde unter anderem um weitere Farben und Schatten erweitert.

Version 2.5 kann man mit reduziertem Funktionsumfang auf dem iPad kostenlos testen. In-App-Käufe rüsten weitere Funktionen und Werkzeuge nach. Die neueste Version für den Mac kostet 10 US-Dollar. Sie hat denselben Funktionsumfang wie die App, hört aber auf die Versionsnummer 1.5 und kann zehn Tage lang kostenlos getestet werden. (mre@ct.de)

Lightroom mit schnellerer Vorschau

Die ursprünglich fürs Offline-Arbeiten mit Lightroom eingeführten DNG-Vorschaubilder verbessern nebenbei auch die Performance.

Mit dem Update auf Version 6.7/CC 2015.7 ergänzt Adobe die Bildbearbeitung Lightroom um neue Kameramodelle und eine Smart-Preview-Vorschauoption, die den Raw-Entwickler beschleunigen soll. Mit Lightroom 5 hatte Adobe die Smart-Preview-Platzhalter eingeführt, um Raws auch unterwegs ohne Zugriff auf die Original-Dateien bearbeiten zu können. Eine Smart Preview ist eine platzsparende Version des Original-Raw – auf eine maximale Seitenlänge von 2500 Pixeln herunterskaliert, verlustbehaftet komprimiert und im DNG-Format gespeichert. Diese DNG-Dateien benutzte Lightroom bisher nur, wenn die Verbindung zum Original unterbrochen war – was viele Anwender bedauerten, weil sich mit den Smart Previews auch die Vorschauberechnung im Entwickeln-Modul spürbar beschleunigte. Jetzt kann man Smart Previews standardmäßig verwenden, auch wenn das Original-Raw verfügbar ist.

Die Liste unterstützter Kameras enthält nun unter anderem iPhone-Modelle der sechsten und siebten Generation sowie die EOS 5D Mark IV. Tethered Shooting geht jetzt auch mit den Nikon-Modellen D5 und D500. Zusätzliche Objektiv-Korrekturprofile gibt es für die Systeme von Apple, Canon, Nikon, Leica, Olympus, Panasonic, Pentax, Ricoh und Sony. (atr@ct.de)

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