c't 22/2016
S. 187
Spielekritik
Management-Rollenspiel
Aufmacherbild
Im Mittelpunkt von „The Curious Expedition“ steht die Interaktion mit Eingeborenen, auf deren Unterstützung man angewiesen ist. Dabei sind immer wieder riskante Entscheidungen zu treffen und es geht streckenweise sehr skurril zu.

Entdecker auf Pixelreise

London, irgendwann im 19. Jahrhundert: Ein beispielloser Wettkampf zwischen Marie Curie, Charles Darwin, Nikola Tesla, Ada Lovelace und den anderen illustren Mitgliedern des exklusiven Entdecker-Clubs beginnt. Es geht um den Titel des größten Forschers aller Zeiten. Bislang unerforschte Regionen der Erde bilden das Spielfeld für The Curious Expedition.

Das Berliner Studio „Maschinen-Mensch“ besteht aus zwei ehemaligen Yager-Mitarbeitern. Die pixelige Retro-Optik ihres vom Medienboard Berlin-Brandenburg geförderten Premierenwerks täuscht: Dahinter verbirgt sich ein äußerst komplexer rundenorientierter Genremix mit hoher Spieltiefe. Exploration, Management und Rollenspiel begegnen einander, hinzu kommen kunterbunte Story-Elemente klassischer Groschenromane – und das Ergebnis ist ausgesprochen wendungs- und überraschungsreich. Offensichtlich haben die Berliner sich in mancher Hinsicht von dem 8-Bit-Klassiker „The Seven Cities of Gold“ inspirieren lassen.

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