c't 22/2016
S. 64
Test
Digital Audio Workstation
Aufmacherbild

Spur sieben

Die Musikproduktions-Software Tracktion 7

In seiner siebten Auflage ist die eigenwillige Musiksoftware Tracktion für Windows, macOS und Linux deutlich reifer geworden. Neue Funktionen wie die cleveren LFO Modifiers und Clip Effects gefallen auch anspruchsvollen Anwendern.

Im Schatten von Cubase und Co. gilt Tracktion seit langem als Geheimtipp (c’t 23/15, S. 146), der ohne langwierige Installationsprozeduren auf allen gängigen Desktop-Betriebssystemen läuft. Auffälligstes Merkmal der Musikproduktions-Software ist das Ein-Fenster-Konzept: Wo andere digitale Audio Workstations für unterschiedliche Aufgaben diverse Fenster öffnen, erledigt man in Tracktion nahezu alles direkt im Projekt – vom Arrangieren bis zum finalen Mix. Ein separater Software-Mixer fehlt: der Signalfluss der einzelnen Spuren wird am rechten Bildschirmrand dargestellt, angefangen von den Insert-Effekten über die Sends bis hin zum Kanal-Fader.

Mit der neuen Bedienoberfläche namens „Blue Steel“ wird die Handhabung der DAW deutlich einfacher: Auch altgediente Anwender freuen sich über den vorsichtig überarbeiteten Bildschirm mit schöner gestalteten Icons. An einigen Stellen übertreibt es der Hersteller mit der Miniaturisierung allerdings.

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