c't 22/2016
S. 72
Marktübersicht
WLAN-Hotspots: Gewerbliche Angebote
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Geteiltes Glück

WLAN für Kunden und Gäste

Ein kostenloses WLAN sorgt für zufriedene Kunden. Das eigene WLAN sollte man aber auf keinen Fall einfach freigeben. Kommerzielle Anbieter kümmern sich um die Absicherung des eigenen Netzwerks und übernehmen die Haftung, wenn ein Nutzer etwas Verbotenes macht.

Die Nachfrage nach WLAN-Angeboten ist groß. Hotels, Cafés und Restaurants etwa, wo Gäste lange verweilen, kommen kaum umhin, einen WLAN-Hotspot bereitzustellen. Trotz einer Initiative des Gesetzgebers droht dem Betreiber eines WLAN aber immer noch Ungemach durch die Störerhaftung. Einen Hotspot anzubieten ist immer noch mit Risiko verbunden (siehe Seite 82). Einfach das eigene Hausnetz freizugeben ist aber auch sonst keine gute Idee: Gäste erhalten damit Zugriff auf alle angeschlossenen Geräte. Selbst wenn diese mit einem Passwort gesichert sind, könnten mit Schadcode infizierte Gäste-Geräte Sicherheitslücken im Hausnetz nutzen.

In diese Lücke springen zahlreiche kommerzielle Anbieter. Sie versprechen einen sicheren Zugang, übernehmen Betrieb und Konfiguration des Hotspots und kümmern sich um Probleme bei illegaler Nutzung.

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Ergänzungen & Berichtigungen

Sorglosbox kann mehr

In der Tabelle finden sich zum Anbieter Sorglosbox (www.sorglosinternet.de) falsche Angaben: Die Sorglosbox beherrscht Client Isolation, umfasst einen Jugenschutzfilter und kann die Bandbreite des Gäste-WLAN begrenzen. Außer der Broschüre hat der Anbieter auch Aufkleber zur Information potenzieller WLAN-Nutzer im Programm.

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