c't 22/2016
S. 128
Praxis
Mixed Reality
Aufmacherbild
Echte Menschen agieren in künstlichen Computergrafikwelten: Mixed-Reality-Videos erinnern an Filmklassiker wie „Tron“.

Passgenau

Wie man Virtual Reality in Mixed-Reality-Videos präsentiert

Virtual Reality ist beeindruckend, allerdings immer nur für diejenigen, die ein Headset auf dem Kopf haben. Für Außenstehende wirken VR-Bilder bestenfalls langweilig – im schlimmsten Fall verursachen sie sogar Übelkeit. Überzeugender klappt die Präsentation mit Mixed-Reality-Videos.

Virtual Reality polarisiert: Viele, die es ausprobiert haben, sind begeistert. Die, die es nur vom Hörensagen kennen, sehen die Technik dagegen oft kritisch. Dass der Funke bei ihnen nicht überspringt, liegt auch daran, dass man VR in 2D so schlecht darstellen kann: Screenshots funktionieren meist überhaupt nicht („Was sind das für komisch verzerrte Doppelbilder?“). Holt man sich die Displayausgabe des Headsets als Livevideo auf den (2D-)Bildschirm, können zwar VR-Kundige nachvollziehen, was da gerade passiert. Wer jedoch nicht so viel Erfahrung hat, ist oft irritiert von den wackeligen Videos, die jede Kopfbewegung des VR-Brillenträgers mitgehen. Etwas besser macht es eine Split-Screen-Ansicht, in der man auf einer Seite den VR-Headset-Träger in Aktion und daneben die Displayausgabe sieht.

Mixed Reality to the rescue

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