c't 22/2016
S. 88
Test
Nvidia Titan X
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Drei Gesichter des Titanen

Nvidia Titan X: Pascal-Power für Gamer und Profis

Mehr Leistung geht derzeit nicht: In Nvidias neuer Super-Grafikkarte Titan X steckt eine Pascal-GPU aus 12 Milliarden Transistoren. Sie liefert Spitzenleistung nicht nur beim Spielen, sondern auch beim Rechnen und bei Deep Learning.

Nvidias Titan-Grafikkarten haben etwas gemein: Sie sind extrem schnell, extrem teuer und richten sich an Käufer mit extremen Anforderungen. Die neue Variante „Nvidia Titan X“ – nicht zu verwechseln mit dem Vorgänger „GeForce GTX Titan X“ – ist dank ihrer dicken Pascal-GPU GP102 die mit Abstand leistungsfähigste Grafikkarte der Welt – und zwar in allen Belangen.

Titan X richtet sich sowohl an Gamer, die auf 4K-Displays ruckelfrei spielen wollen, als auch an Profis und Wissenschaftler, die riesige Datenmengen verarbeiten müssen oder die neuronale Netze trainieren wollen. Besonders Forscher an den finanzknappen deutschen Universitäten haben schon in der Vergangenheit häufig zu Titan-Grafikkarten statt zu Nvidias viel teureren Tesla-Rechenkarten gegriffen, um via CUDA hochparallele Berechnungen durchzuführen.

Nvidia verkauft die Titan X ausschließlich über die eigene Webseite für 1300 Euro und limitiert die Anzahl auf zwei Stück pro Kunde. Wir erhielten ein Testexemplar, das wir auf Herz und Nieren prüften – und zwar in drei genannten Bereichen: Gaming, High Performance Computing und Deep Learning.

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