c't 22/2016
S. 28
News
Apple

Rundumkamera fürs iPhone

Rundumkamera mit eigenem Speicher: Insta360 Nano nutzt iPhones als Display, um den Bildausschnitt zu zeigen.

Insta360 Nano, ein Aufsatz für iPhones ab der Generation 6, erzeugt 360-Grad-Aufnahmen. Das vom chinesischen Hersteller Insta360 entwickelte Gerät liefert eine Auflösung von 3040 × 1520 Bildpunkten, die maximale Blendeöffnung beträgt f2.0 und die Kapazität des eingebauten Akkus 800 mAh. Der Aufsatz wird an den Lightning-Anschluss des iPhone gesteckt. Die Bilder speichert die Kamera auf SD-Karten.

Insta360 Nano nimmt sowohl Fotos als auch Videos auf. Eine kostenlose App zur Steuerung ist im App Store erhältlich. Sie läuft ab iOS 8 und stammt vom chinesischen Anbieter Shenzhen Arashi Vision.

Die Box, in der die Kamera ausgeliefert wird, lässt sich Cardboard-ähnlich als VR-Hülle nutzen, etwa zum Betrachten von Virtual-Reality-Panoramen. Insta360 Nano kostet 240 Euro. Eine zusätzliche Halterung, die man offenbar für den Einzelbetrieb der Kamera nutzen kann, ist für 30 Euro zu haben. (dz@ct.de)

Apple-Chef: Ohne Verschlüsselung keine Sicherheit

Apple-Chef Tim Cook hat sich erneut für den Einsatz von starker Verschlüsselung ausgesprochen. Es gebe Leute, die Verschlüsselung als etwas Schlechtes darstellen wollen, sagte Cook laut einem Bericht der Salt Lake Tribune auf einer Veranstaltung im US-Bundesstaat Utah. Verschlüsselung sei aber „grundsätzlich großartig“. Es gebe keine „sichere Gesellschaft“ ohne Verschlüsselungssysteme, betonte Cook; sie seien auch der einzige Schutz vor Cyber-Angriffen.

Erstmals nach dem Streit mit der US-Bundespolizei FBI hat der Konzernchef damit wieder öffentlich Stellung zum Thema bezogen. Das FBI hatte versucht, Apple zur Mithilfe bei der Entschlüsselung des iPhone eines der Attentäter von San Bernardino zu zwingen. Das Unternehmen verweigerte die Unterstützung. (dz@ct.de)

Apple lässt sich Fingerabdrucksensor im Bildschirm patentieren

Apple hat sich eine Technik patentieren lassen, die Fingerabdrücke kapazitiv erfasst und mittels einer elektrostatischen Linse unter das Display zum eigentlichen Sensor lenkt.

Apple hat mit dem iPhone 7 den mechanischen Homeknopf abgeschafft; seither drücken Nutzer nur auf einen Sensor und erhalten Feedback per Taptic-Engine-Vibration. Möglicherweise fällt der Button mit der nächsten iPhone-Generation ganz weg. Darauf deutet zumindest ein Patent von Apple hin.

Es beschreibt ein Verfahren, mittels dem sich ein Fingerabdrucksensor im Bildschirm integrieren lässt. Das Patent geht von einem kapazitiven Fingerabdruckleser aus, der über eine elektrostatische Linse verfügt. Damit lassen sich offenbar Fingerabdruckdaten auf Komponenten unter dem Display lenken. Beigelegte Grafiken zeigen, wie Fingerabdrücke auf dem gesamten Bildschirm erfasst werden, auch mehrere gleichzeitig. Apple hat auch schon einen Patentantrag für ein Verfahren auf Ultraschallbasis gestellt. (dz@ct.de)

Kommentieren