c't 23/2016
S. 148
Praxis
Bildbearbeitung

Einfach gute Bilder

Einstieg in die Bildbearbeitung mit Gimp

Das Bildbearbeitungsprogramm Gimp ist beliebt, kostenlos erhältlich und dementsprechend weit verbreitet, seine Bedienung erschließt sich aber nicht eben von selbst. Wer sich Schritt für Schritt mit Oberfläche, Ebenenkonzeptund Werkzeugpalette vertraut macht, korrigiert Fotos aber nach kurzer Zeit zuverlässig und ohne unnötige Umwege.

Wie selbstverständlich besetzt Gimp einen festen Platz in den Charts der beliebtesten Software-Downloads, denn die Open-Source-Bildbearbeitung steht gratis zur Verfügung und präsentiert sich ebenso vielseitig wie leistungsfähig. Die folgenden Abschnitte zeigen zunächst wichtige Handgriffe zur Korrektur von Farbe, Helligkeit sowie Kontrast und anschließend die Funktionsweise von Ebenen, Masken, Auswahlwerkzeugen und Pinsel.

Falls Sie Gimp noch nicht verwenden, finden Sie unter gimp.org Installer der aktuellen Version 2.8 für Windows und macOS. Die Seite ist englischsprachig; der Installer bietet nach dem Start auf einem deutschen Betriebssystem aber die deutschsprachige Version an. Bei Linux-Distributionen ist die Bildbearbeitung üblicherweise mit an Bord.

Um eine englischsprachige Installation auf die deutsche Sprache umzustellen, wählen Sie den Menübefehl Edit/Preferences und stellen im Bereich „Interface“ unter „Language“ entweder „System language“ oder „German“ ein. Anschließend müssen Sie das Programm neu starten.

Die Hilfe steht unter „GIMP User Manual“ auf der Gimp-Webseite separat zum Download bereit. Das Installations-Verzeichnis des Hilfe-Installers ist voreingestellt. Wenn Sie anschließend Gimp starten, sollte die Hilfe nach einem Druck auf die Taste F1 oder über das Hilfe-Menü starten. Wenn Sie die Online-Hilfe bevorzugen, können Sie dies im Einstellungsdialog (Bearbeiten/Einstellungen) unter „Hilfesystem“ angeben.

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