c't 23/2016
S. 102
Test
Solid-State Disks
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SSD-Roundup

Solid-State Disks mit SATA- und PCIe-Schnittstelle

SSDs mit SATA-Schnittstelle starten schnell und liefern auch Daten flott aus. Noch schneller sind Flash-Laufwerke mit PCIe-Schnittstelle, die inzwischen das Preisniveau von SATA-SSDs erreichen.

SATA-SSDs liefern Daten mit bis zu 550 MByte/s an den PC – das ist die Grenze der Schnittstelle. Wer mehr Geschwindigkeit wünscht, muss zu einem Laufwerk mit PCI-Express-Schnittstelle greifen.

Zum Test trafen in der Redaktion fünf aktuelle SATA-SSDs und drei mit PCIe-Schnittstelle ein: Dazu gehören die 2,5-Zoll-SATA-SSDs Adata SU800, Crucial MX300, die Toshiba-Modelle A100 und Q300 Pro sowie die WD Blue, letztere auch als M.2-Version. Hinzu gesellen sich die PCIe-SSDs Intel SSD 600p, die Plextor M8Pe und die Samsung 960 Pro. Diese M.2-SSDs nutzen das schnelle und standardisierte NVMe-Protokoll.

Flash-Speicher mit drei Bit Speicherkapazität pro Zelle ist günstiger als MLC-Flash, aber deutlich weniger langlebig. Zwar findet man heute kaum noch detaillierte Flash-Spezifikationen, aber generell gilt: MLC-Flash ist mit bis zu 3000 Löschzyklen spezifiziert, TLC-Flash nur mit 1000. In günstigen Consumer-SSDs kommt meistens TLC-Speicher zum Einsatz, in teureren SSDs hingegen MLC.

Die Fertigung von Flash-Speicher in 3D-Bauweise ist aufwendig, lohnt sich aber: Die Fertigungskosten sinken und gleichzeitig erhöht sich die Haltbarkeit durch die wieder etwas gröberen Strukturen.

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