c't 23/2016
S. 62
Vorsicht, Kunde
DSL-Störung
Aufmacherbild
Bild: Peter Stemmler

Anschluss verpatzt

1&1 lässt DSL-Kunden hängen

Bei Störungen am DSL-Anschluss hilft oft nur beten, bitten und bangen. Manchmal nicht mal das, wie ein besonders krasser Fall aus Berlin zeigt.

Judith L. bewohnt gemeinsam mit ihrem Lebenspartner eine Altbauwohnung im Berliner Stadtbezirk Kreuzberg. Dort teilen sich die beiden c’t-Leser einen DSL- und VoIP-Anschluss des Anbieters 1&1. Am 17. Juli 2016 fiel bei ihnen der gesamte Anschluss aus: Kein Telefon, kein Internet ging mehr. Gleich am Tag darauf informierte L. den Anschlussbetreiber mit ihrem Mobiltelefon und erhielt die Zusage, dass am Folgetag, also am 19. Juli, ein Techniker vorbeikäme. Doch der blieb aus.

Auf Nachfrage erfuhr L., die Information sei falsch gewesen und der Techniker werde einen Tag später erscheinen. Doch statt des versprochenen Technikers kam nur eine Kurznachricht aufs Handy der Kundin: Die Störung könne nicht behoben werden, teilte ihr der Anbieter 1&1 lapidar mit, sonst nichts.

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