c't 25/2016
S. 192
Spielekritik
First-Person-Shooter
Aufmacherbild
In den Kriegen der Zukunft kämpfen auf beiden Seiten autonome Roboter. Bei „Call of Duty: Infinite Warfare“ kann der Spieler feindliche Kampfmaschinen durch Hacking kurzzeitig übernehmen.

Im Weltraum hört dich niemand schießen

Die Ressourcen der Erde sind in einer nicht zu fernen Zukunft erschöpft, der blaue Planet ist abhängig von seinen Kolonien im All. Als diese gewaltsam die Trennung von der alten Heimat betreiben, entbrennt ein gnadenloser Krieg – er wird mit Soldaten, Robotern und Raumjägern geführt. Call of Duty: Infinite Warfare setzt den bereits begonnenen Weg der „CoD“-Serie in die Zukunft fort. Deren dreizehnter Spross bringt alles an futuristischer Kriegstechnik zusammen, was irgendwie hineinpasst – und verfrachtet seine Schlachten in den Weltraum.

Auf Mondbasen und Raumkreuzern finden die Schießereien der Solo-Kampagne statt, daneben gibt es auch diesmal Schleich- und Flugmissionen, die Abwechslung ins Geschehen bringen. Geblieben ist nicht zuletzt das grundlegende Shooter-Konzept: Man erlebt turbulente Feuergefechte mit den Augen des Helden. In der Solo-Kampagne ist das Captain Reyes, ein Kampfpilot, der überraschend das Kommando über das Schlachtschiff „Retribution“ übernehmen muss.

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