c't 25/2016
S. 38
News
Apple

SSD im Touch-Bar-MacBook verlötet

Das neue MacBook Pro lässt sich praktisch nicht selbst reparieren. Bild: iFixit.com

Anders als beim Modell ohne OLED-Funktionstastenleiste sind die SSDs in den neuen MacBook-Pro-Versionen mit Touch Bar mit der Hautplatine verlötet. Das legen zumindest erste Bilder vom Innenleben der 13"- und 15"-Notebooks nahe, die Nutzer im MacRumors-Forum geteilt haben. Daher müssen Käufer bereits bei der Bestellung eine Kapazität wählen, die auch zukünftig ausreichenden Platz bietet – und dafür Apples hohe Preise zahlen. Dass ein späteres Upgrade nicht möglich ist, überrascht indes nur wenig; auch beim kleinen Retina-MacBook sitzt der Flash-Speicher ebenso wie das RAM direkt auf der Hauptplatine.

Aus diesem Grund erntet Apples neueste Notebook-Familie auch von iFixit Kritik: Die MacBooks ließen sich von ihren Nutzern praktisch nicht reparieren. Der Zugriff auf die Komponenten werde durch Pentalobe-Schrauben erschwert, zudem lasse sich nur das Trackpad tauschen. Lautsprecher und Akkus seien ins Gehäuse geklebt, Touch Bar und Mainboard ließen sich jeweils nur komplett ersetzen. Auf der bis 10 reichenden iFixit-Skala reicht das nur für eine 1. (bkr@ct.de)

Microsoft Visual Studio für den Mac

Die Vorabversion von Visual Studio for Mac ist verfügbar.

Im Rahmen der Online-Konferenz Connect() hat Microsoft die Entwicklungsumgebung Visual Studio for Mac vorgestellt. Sie basiert auf dem Anfang 2016 zugekauften Xamarin Studio. Visual Studio for Mac versteht sich als integrierte Entwicklungsumgebung mit Projektsystem, grafischen UI-Designern, Integration in die Roslyn-Compiler-Plattform, Refactoring- und Code-Analyse-Funktionen, Debugging sowie integriertem Build-System auf Basis von MSBuild. Es bietet zudem eine Integration mit Microsofts Cloud-Plattform Azure. Zunächst unterstützt die neue IDE nur die Entwicklung von Xamarin-Apps für iOS und Android sowie Web-Anwendung und REST-Webservices mit .NET Core in den Sprachen C# und F#. Eine Preview steht ab sofort zum Download bereit. Für Visual-Studio-Abonnenten soll die finale Version kostenlos sein, Einzelkämpfer und kleinere Unternehmen bekommen die Community-Version gratis. (bkr@ct.de)

Apple räumt im iOS-App-Store auf

Anfang September hatte Apple bereits angekündigt, Apps aus dem App Store zu werfen, die nicht mehr funktionieren, lange nicht aktualisiert wurden oder nicht den aktuellen Richtlinien entsprechen. Wie die Marktforscher von SensorTower ermittelt haben, ist die „Big Purge“ genannte Aufräumaktion nun in vollem Gange. Allein im Oktober seien weltweit rund 47.300 Apps entfernt worden. Ziel scheint es zu sein, dafür zu sorgen, dass möglichst viele Apps für die aktuellen iOS-Versionen optimiert sind. Für Nutzer ist Apples Vorgehen problematisch, weil auch viele ältere Apps, die länger kein Update bekommen haben, von der Löschung bedroht sind – obwohl sie reibungslos funktionieren. (bkr@ct.de)

Kommentieren