c't 26/2016
S. 182
Buchkritik
Retro-Gaming-Bildbände

Kastenkunst

Mit sehr begrenztem Arbeitsspeicher möglichst hübsche Grafiken basteln – vor dieser Herausforderung standen Spiele-Designer in der 8-Bit-Ära. Der Bildband „8-Bit Art Book“ zollt dieser Kunst auf 240 farbenfrohen Seiten Tribut. Autor Stefan Günzel ordnet die Zeit der 8-Bit-Videospiele zunächst ein: Er erklärt etwa, welche Rolle Arcade-Games für Jugendliche in den 70er- und 80er-Jahren spielten und wie der Kalte Krieg eine generelle Computer-Skepsis auslöste. Die historische Betrachtung eröffnet eine frische Perspektive auf die blockigen Urahnen heutiger Videospiele. Alle Texte im Bildband sind in der deutschen Originalversion und einer englischen Übersetzung abgedruckt.

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