c't 26/2016
S. 174
Know-how
Programmieren mit Electron
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Desktop-Anwendungen mit Electron bauen

Wer Webseiten bauen kann, kann auch Anwendungen für den Desktop programmieren: Das versprechen die Entwickler der JavaScript-Bibliothek Electron. Ein paar Eigenheiten sind aber doch zu beachten.

Die Programmiersprache JavaScript erfreut sich allgemein großer Beliebtheit; für Web-Entwickler ist sie praktisch unverzichtbar: Für Client-seitige Interaktivität sowieso, aber auch auf dem Server setzt sie sich dank Node.js mehr und mehr durch. Nur wenn man eine klassische Desktop-Anwendung bauen will, kommt man bislang mit JavaScript nicht weiter. Diesen blinden Fleck will eine Bibliothek namens Electron ausmerzen und verspricht sogar, dass sich damit erstellte Programme ohne große Änderungen plattformübergreifend unter Windows, Linux und macOS ausführen lassen.

Im Kern besteht Electron aus Googles JavaScript-Laufzeitumgebung V8, dem Framework Node.js und einem zurechtgestutzten Chromium-Browser. Electron-eigener Code hält die Komponenten zusammen und stellt ein eigenes API mit sinnvollen Erweiterungen bereit.

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