c't 26/2016
S. 100
Praxis
Notfall-Windows: Hardware-Diagnose
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Stick-Tools für Hardware

PC-Diagnose mit dem c’t-Notfall-Windows

Mit zahlreichen Software-Tools ermöglicht das Notfall-Windows die Untersuchung der PC-Hardware.

Auch ein PC mit defekter oder fehlender Festplatte lässt sich mit Windows-Tools untersuchen: mit unserem Notfall-Windows, das vom USB-Stick oder von DVD startet. So sammeln Sie viele Informationen über die Komponenten eines Rechners, ohne ihn aufzuschrauben. Welche CPU steckt drin, wie viel RAM erkennt das System, wie heißt die SSD – und welche Firmware ist drauf?

Die Ursache für Abstürze und plötzliches Abschalten kann bei instabiler Stromversorgung oder ungenügender Kühlung liegen. Ein Belastungstest klärt diesen Verdacht, doch Vorsicht: Er kann ein bereits vorgeschädigtes System zum endgültigen Ausfall bringen. Ein „gesunder“ PC muss jedenfalls folgenden Test überstehen: Öffnen Sie im Notfall-Windows eines der Hardware-Info-Programme HWMonitor oder Hwinfo und anschließend das Primzahlen-Suchprogramm Prime95. Dessen „Torture Test“ lastet CPU-Kerne sehr weit aus, sorgt also für hohen Stromfluss und starke Wärmeentwicklung. Prime95 bietet nach dem Start gleich „Run a Torture Test“ an, wählen Sie dann die Option „In-place large FFTs“ – der voreingestellte „Blend“-Test funktioniert unter Windows PE nicht richtig.

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