c't 26/2016
S. 56
Kurztest
Mobildrucker

Fotos aus der Hosentasche

Der HP Sprocket empfängt Fotos via Bluetooth und druckt sie auf Zink-Thermopapier aus.

Aufmacherbild

Der nur 184 Gramm schwere Sprocket ist kleiner als viele Smartphones. Als Thermodrucker braucht er spezielles Zink-Fotopapier des gleichnamigen Polaroid-Ablegers – Zink steht für Zero Ink (keine Tinte). Der Drucker legt die im Papier eingebetteten Farbpigmente selektiv frei, sodass ein Bild entsteht. Das selbstklebende Papier im Format 7,6 × 5 kommt als 10-Blatt-Stapel mit einem Index-Blatt in das Fach des Sprocket.

Energie bezieht der Minidrucker aus einem per USB ladbarem Akku. Eine Ladung reicht für 12 bis 15 Bilder. Zum Drucken überträgt man Fotos per Bluetooth direkt auf den gekoppelten Sprocket. Nach 50 Sekunden liegt das Bildchen fertig vor dem Aussgabeschlitz.

Für Android und iOS gibt es die Sprocket-App, die auch auf die Cloud zugreift. Fotos lassen sich per Fingergeste vergrößern und drehen, doch fehlt danach eine Automatik zum Geraderichten. Billig ist der Druckspaß nicht: Ein Zink-Papier kostet rund 60 Cent. Dunkles soff auf den Bildchen im Schwarz ab. Auf einheitlich gefärbten Hintergründen fielen breite Streifen auf.

Für Spaßfotos taugt der Sprocket allemal. Baugleiche Geräte gibt es von LG und Polaroid. Letzteres ist etwas günstiger und hat eine App mit mehr Funktionen. (rop@ct.de)

Tabelle
Tabelle: HP Sprocket 100

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