c't 26/2016
S. 62
Kurztest
Technik-Bausatz

Kunststoff-Flitzer

Mit dem 911 GT3 RS rückt ein Männertraum in greifbare Nähe: der erste eigene Porsche.

Aufmacherbild

Der Lego-Technic-Bausatz 42056 ist mit Abstand das komplexeste Super-Car, das die dänischen Kunststoff-Künstler von Lego bisher entwickelt haben. Dem stylisch verpackten Puzzle aus über 2700 Teilen liegt eine perfekt bebilderte Bauanleitung in 856 Schritten bei.

Für den Aufbau sollte man locker zehn Stunden einkalkulieren. Wegen der fummeligen Verbindungen – rund 1000 Mini-Clips sind zu verbauen – ist die Altersempfehlung 16+ durchaus angemessen. Der 911er entsteht in vier Bauabschnitten, wobei nur wenige klassische Steine zum Einsatz kommen. Das Fahrzeug besteht aus Lego-Technic-typischen Lochstangen, Achsen und Zahnrädern, ergänzt um einige Spezialteile.

Das fertige Modell des 911 GT3 RS hat eine funktionstüchtige Lenkung, ein mit Schaltwippen bedienbares Doppelkupplungsgetriebe, einen Boxermotor mit beweglichen Kolben und eine Gangschaltung. Trotz der recht eingeschränkten Möglichkeiten gelang es, die Formsprache des 911er herüberzubringen: Er ist klar als Porsche zu erkennen.

Der 300 Euro teure Technic-Bausatz 42056 ist sein Geld wert: Er ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet und schürt die Faszination an der Fahrzeugtechnik. Auch wenn es bei über 50 verbauten Zahnrädern manchmal schwer ist, die Funktionsweise wirklich zu verstehen. (sha@ct.de)

Tabelle
Tabelle: Porsche 911 GT3 RS

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