c't 26/2016
S. 41
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WLAN-Repeater mit Roaming-Helfer

Wird das Client-Signal zu schwach, zwingen die Edimax-RE11S-Repeater ihre Clients zum Wechsel zur nächsten WLAN-Basis.

In WLANs mit mehreren Basen bleiben Mobilgeräte häufig an dem Access Point (AP) kleben, mit dem sie sich zuerst verbunden haben, selbst wenn ein anderer AP besser erreichbar ist. Dann ist die Verbindung oft langsamer, als sie sein müsste. Dem Problem will Edimax mit seinen RE11S-Repeatern zu Leibe rücken: Die Geräte melden WLAN-Clients, deren Signal eine bestimmte Schwelle unterschreitet, selbsttätig ab. Damit sollen die Clients früher auf eine besser erreichbare Basis wechseln und so höhere Datenraten bekommen.

Die RE11S-Geräte funken in beiden WLAN-Bändern gleichzeitig mit zwei MIMO-Streams (IEEE 802.11n-300, 11ac-867). So erreichen sie bis zu 300 MBit/s brutto auf 2,4 GHz und 867 MBit/s auf 5 GHz. Außerdem haben die Geräte einen Gigabit-LAN-Port, über den man sie auch als Access Point betreiben kann. Wenn es am Aufstellungsort eine LAN-Buchse gibt, lässt sich so prinzipiell besserer WLAN-Durchsatz als im Repeater-Modus erzielen. Alternativ kann man über den LAN-Port stationäre Geräte wie Drucker oder IP-Telefone ins WLAN einbinden. Ein RE11-Kit mit zwei Repeatern kostet rund 100 Euro. (ea@ct.de)

PoE-Switches für Außeneinsatz

Zyxels PoE-Switches RGS100-5P und RGS200-12P sollen auch bei starken Temperaturschwankungen, wie sie in außen montierten Schaltschränken auftreten, WLAN-Basen und LAN-Kameras mit Energie und Daten versorgen können.

Wasserdicht sind die lüfterlosen Gigabit-PoE-Switches Zyxel RGS100-5P und RGS200-12P zwar nicht, aber für einen erweiterten Betriebstemperaturbereich von –40 °C bis +75 °C ausgelegt. Damit sollen sie laut Hersteller auch für den Einsatz in Schaltschränken taugen, die außerhalb von Gebäuden stehen.

Die RGS-Switches haben zwei Gleichspannungseingänge (12 bis 58 V) für redundante Versorgung. Beide Geräte sollen auf jedem ihrer Kupfer-Ports (RJ45) maximal 30 Watt per PoE+ (IEEE 802.3at) bereitstellen können, also 120 beziehungsweise 240 Watt insgesamt. Das dürfte auch für Überwachungskameras mit Gehäusebeheizung ausreichen. Über optionale Glasfasermodule in dem einen beziehungsweise vier SFP-Ports lassen sich die Switches in bis zu 40 km entfernte Netzwerke einbinden. Die Geräte kosten 372 Euro beziehungsweise 930 Euro (UVP). (ea@ct.de)

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