c't 3/2016
S. 174
Know-how
iOS
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Probanden-Finder

Wie Apples ResearchKit funktioniert und die Forschung erleichtert

Apple hat unter der Bezeichnung ResearchKit ein Framework für iOS herausgegeben, das bei der Entwicklung von Programmen für wissenschaftliche Studien und Umfragen helfen soll. Das ist praktisch gedacht, denn Smartphones erleichtern die Teilnahme an Studien und erhöhen so leicht die Anzahl der Probanden.

Apple hat mit seinem ResearchKit-Framework, einem Code-Baukasten für Fragebögen im medizinischen Bereich, schnell Aufmerksamkeit bei Pharmakonzernen, Universitäten und Forschungsinstituten erregt. Im April 2015 hat Apple die Quellen offengelegt und auf GitHub veröffentlicht (siehe c’t-Link am Ende des Artikels).

Das dürfte sicherlich die Verbreitung gefördert haben. Bis Mitte Oktober hatten laut Apple bereits mehr als 100 000 Nutzer Daten zu Studien beigesteuert. Inzwischen sind diverse auf ResearchKit basierende Apps erschienen, beispielsweise PRIDE-Study der Universität von Kalifornien, welche die Gesundheitsrisiken von homo-, bi- und transsexuellen Menschen untersucht. Besonders bei den beiden letztgenannten Gruppen ist die Datenbasis bislang sehr dünn.

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