c't 3/2016
S. 138
Know-how
Mainboards

Mainboard-Grundlagen

Aufbau und Funktionsweise von Mainboards

Das Mainboard bildet das Rückgrat eines PC. Es entscheidet über Zuverlässigkeit, Funktionsumfang, Effizienz und Aufrüstpotenzial.

Ganz unten in Ihrem PC, versteckt hinter Kabeln, Laufwerken und Erweiterungskarten, sitzt das Mainboard. Es verbindet den Prozessor mit dem Arbeitsspeicher, schaufelt Daten aus dem Internet auf den USB-Stick und vom Kartenleser auf die Festplatte. Es sorgt für Rundumton beim Spielen und schickt bei vielen PCs sogar das Bild aufs Display. Kurzum es ist die Hauptschlagader eines modernen PC. Dennoch taucht es im Windows-Gerätemanager nicht selbst auf – wohl aber all seine Komponenten. Die wiederum brauchen jeweils Treiber und können durchaus für den ein oder anderen Hakler verantwortlich sein.

PC-Mainboards gibt es in unterschiedlichen Formaten, sprich mit mehr oder weniger Erweiterungsmöglichkeiten. Ein sehr gebräuchliches Format ist Micro ATX (µATX) mit bis zu 24,4 cm × 24,4 cm Kantenlänge. Das kompaktere Mini-ITX (17 cm × 17 cm) erfordert diverse Kompromisse, während es umgekehrt für die zusätzlichen Slots von ATX (30,5 cm × 24,4 cm) kaum noch Bedarf gibt. Alle drei haben dieselben Anschlussfelder und Netzteilbuchsen. Auch die Befestigungslöcher sind so platziert, dass kleine Boards in große Gehäuse passen. Allerdings weichen einige große PC-Hersteller von diesen Konventionen ab.

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