c't 4/2016
S. 54
Test
Notebook
Aufmacherbild

Dicke Hardware, dünner Rahmen

Das 15,6-Zoll-Notebook Dell XPS 15

Viel drin und wenig Rand – nein, hier ist nicht von einer Pizza Calzone die Rede, sondern vom 15,6-Zoll-Notebook Dell XPS 15, in dem ein schneller Vierkern-Prozessor der Skylake-Generation und eine Mittelklasse-GPU von Nvidia arbeiten. Es ist ausgesprochen flach und wegen schmalen Bildschirm-Rändern insgesamt kompakt.

Unter dem Namen XPS 15 hat Dell schon etliche Notebook-Generationen verkauft, doch trotz des gleichen Namens hat die aktuelle 2016er-Neuauflage deutlich mehr zu bieten als den obligatorischen Wechsel auf die Prozessoren der sechsten Core-i-Generation (Skylake): Wie beim kleinen Geschwisterchen XPS 13 [1] kommt nun ein Bildschirm zum Einsatz, dessen Rahmen an drei Seiten sehr schmal ausfällt: Er misst oben und an den Seiten gerade einmal sechs Millimeter – das sind jeweils rund ein Zentimeter weniger als üblich.

Dell bietet das Gerät mit zwei unterschiedlichen Panels an, einer matten Full-HD-Variante oder wie beim Testgerät mit 4K-Auflösung und Touch. Die Windows-Skalierung ist hier auf 250 Prozent eingestellt, wodurch das System selbst und viele Anwendungen in einer gut lesbaren Größe mit scharfer Schrift dargestellt werden. Je nach Geschmack und Sehstärke kann man auf 200 Prozent wechseln, unterhalb von 175 Prozent wird’s arg klein. Anwendungen, die nicht auf Skalierung ausgelegt sind, werden pixelig vergrößert, doch mit den 282 dpi des 4K-Displays fällt das kaum störend auf.

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