c't 5/2016
S. 186
Spielekritik
Rätselspiel
Aufmacherbild

Genussvoll hochstapeln

Bereits 2013 entwickelte das kleine Etter-Studio in Zürich ein Spiel namens „Drei“ als soziales Experiment: Wie können Spieler kooperieren, ohne auf herkömmliche Weise miteinander zu kommunizieren? Nachdem „Drei“ mit vielen Preisen überhäuft wurde, erscheint der Nachfolger jetzt unter dem Namen Dreii und erweitert den Fokus: Plattformübergreifend vom Smartphone bis zur Wii U können Tüftler Physikrätsel lösen – und dabei mit Menschen aus aller Welt zusammenarbeiten.

Ziel und Steuerung sind simpel. In der Rolle eines schwebenden bunten Fetzenwesens stapelt man geometrische Objekte vor einem neutralen Hintergrund aufeinander. In irgendeiner Höhe ist stets ein leuchtender Punkt fest angebracht. Wenn die Türme diesen Punkt erreichen, ist ein Puzzle gelöst. Manche der Level kann man allein schaffen, andere hingegen benötigen einen oder gar zwei Mitspieler. Sie werden vom System zugewiesen – es ist nicht möglich, gezielt jemanden einzuladen.

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