c't 5/2016
S. 146
Praxis
Fallstudie: Datenrettung auf einem Notebook

Das Notebook des Grauens

Fallstudie: Laptop mit Hardware-Defekt – was tun?

Notebook braucht für den Start eine halbe Stunde, Virenscanner verweigert die Installation – Virenalarm? In diesem Fall lag es an der Hardware. Eine Support-Geschichte als Hilfe für eigene Rettungsdienste.

Wenn Sie aus dem Folgenden nur eine Erkenntnis mitnehmen, dann bitte diese: Jeder Freundschaftsdienst rächt sich irgendwann.

Meldungen, die man nie sehen will: Der System File Checker hat penibel protokolliert, welche Dateien er auf dem maroden Notebook nicht wiederherstellen konnte.

Eine Studienfreundin am anderen Ende der Republik hatte Kummer mit ihrem vier Jahre alten Laptop. Windows 7 startete erst nach einer halben Stunde Bedenkzeit und machte auch sonst auf Endzeitstimmung („Über 100 Millionen Menschen haben schon kostenlos auf Windows 10 upgegradet!“). War womöglich ein Erpressungstrojaner dabei, alle ihre Dateien zu verschlüsseln? In ihrer Verzweiflung rief sie den c’t-Redakteur ihres Vertrauens an. Der hatte ihr das Notebook seinerzeit eingerichtet, folglich war er dafür bis in alle Ewigkeit verantwortlich.

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