c't 5/2016
S. 24
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Spiele: XCOM 2
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Mission gescheitert

XCOM 2: Vergleich mit Windows, Linux und OS X

Unter Linux kann man mittlerweile genauso gut spielen wie unter Windows, das behaupten vor allem Linux-Fans. Doch dem ist nicht so, wie sich beim neuen Strategiespiel XCOM 2 abermals zeigt: 400-Euro-Grafikkarten leisten plötzlich nur noch so viel wie die für 100 Euro unter Windows und das Spiel ruckelt.

XCOM 2 ist ein rundenbasiertes Strategiespiel, das wie sein gelungener Vorgänger „Enemy Unknown“ einen Heidenspaß macht. Es fordert die Grafik-Hardware allerdings ähnlich wie ein High-End-Ballerspiel. Das Spiel läuft nicht nur unter Windows, sondern auch auf Macs und Linux-Rechnern. Ein Vergleich der Performance auf den verschiedenen Systemen offenbart: Linux- und Mac-Gamer bekommen eine miserable Portierung vorgesetzt, die ihr Geld nicht wert ist.

XCOM 2 nutzt die Unreal Engine 3.5, die eine im Vergleich zum Vorgänger wesentlich hübschere Grafik erzeugt. Die Figuren wirken plastisch, die Welt ist dank Screen-Space Ambient Occlusion und geschickt eingesetzten Bloom-Effekten toll ausgeleuchtet. Objekte werfen dynamische Schatten, die Details des Untergrundes erhalten. Durch die Bokeh-Tiefenunschärfe erhalten Kampfszenen einen cineastischen Touch. Insgesamt lassen sich mehr als ein Dutzend Grafikoptionen beeinflussen, darunter auch Kantenglättung, Screen-Space Reflections und der Detailgrad von Texturen.

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