c't 6/2016
S. 114
Test
Laser-Multifunktionsdrucker
Aufmacherbild

Arbeitstiere

Laser-Farbmultifunktionsgeräte für Arbeitsgruppen

Aktuelle Multifunktionsdrucker für Arbeitsgruppen bewältigen problemlos sehr hohe Druckaufkommen und lassen sich übers Netzwerk bequem und sicher bedienen. Mit Smartphones und Tablets kommunizieren sie ebenso zuverlässig wie mit Mailservern und Netzwerkspeichern.

Für Büros mit sechs bis zwanzig Arbeitsplätzen ist ein leistungsfähiger Multifunktionsdrucker fürs ganze Team meist die bessere Wahl, als jeden Schreibtisch mit einem kleineren Arbeitsplatzgerät zu bestücken. Solche Drucker für Arbeitsgruppen haben abgesehen von der Druckleistung meist eine deutlich bessere Ausstattung, mehr Erweiterungsoptionen und geringere Betriebskosten. Außerdem begrenzen sie die Laserdrucker-typischen Ausdünstungen auf eine Druckerecke oder besser noch einen separaten Druckerraum.

Im Tonersparmodus füllen die Drucker Buchstaben nicht ganz aus, wodurch der Druck blasser aussieht, aber lesbar bleibt. Je weniger die Buchstabenränder vom Raster durchbrochen werden, desto sauberer bleibt das Schriftbild.

Die Laser-Farbmultifunktionsdrucker in diesem Test sollten mindestens für eine Maximalauslastung (duty cycle) von 50 000 Seiten im Monat ausgelegt sein. Dieser Wert gilt jedoch nur für Ausnahmefälle. Für die regelmäßige Druckmenge empfehlen die Hersteller je nach Gerät pro Monat 1500 bis 6000 Seiten. Weitere Voraussetzungen waren Duplexbetrieb (automatisches beidseitiges Drucken, Scannen und Kopieren), ein Papierfach für mindestens 250 Blatt, Erweiterbarkeit mit Zusatzfächern und Netzwerkbetrieb. Das Testfeld besteht aus dem Brother MFC-L8850CDW, dem Dell S2825cdn, dem Color LaserJet Pro MFP M477fdw von HP, dem Ecosys M6535cidn von Kyocera, dem Oki MC760dn und dem Samsung ProXpress C2680FX.

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