c't 6/2016
S. 25
News
CeBIT: Anwendungen

ERP der GUS-Group selektiv aktualisierbar

Interaktive Regiezentren in GUS-OS heben für jede Benutzerrolle die wichtigsten Informationen farbig hervor.

Die GUS Group hat Version 6.0 ihrer Anwendungssuite GUS-OS fertiggestellt. Das Programmpaket mit Modulen für CRM, Auftragsbearbeitung, Warenwirtschaft, Finanzbuchhaltung, Dokumenten-Management und Business Intelligence ist für Logistikbetriebe und Anwender aus der Prozessindustrie gedacht. Zu dieser Branche gehören Unternehmen, deren Erzeugnisse besondere Sicherheitsanforderungen erfüllen müssen, zum Beispiel Chemie- und Nahrungsmittelhersteller.

Mit dem grafischen Workflow-Designer sollen sich neue Geschäftsprozesse leichter modellieren lassen als bisher. Über rollenspezifische sogenannte Regiezentren kann man die entscheidungsrelevanten Informationen auf den Anzeigeseiten des Programms jetzt farbig hervorheben. Laut Hersteller wurde die Suite zwar komplett überarbeitet, das Datenmodell dabei aber nicht angetastet. Weil viele Unternehmen der Zielgruppe durch ein pauschales Software-Update wertvolle Zertifizierungen ihrer Prozesse gefährden könnten, lässt sich GUS-OS selektiv in einzelnen Bereichen aktualisieren: Der Betrieb kann für jede Anzeigeseite einzeln entscheiden, ob die neue Version für ihn akzeptabel ist, und sich für oder gegen ein Update entscheiden. (hps@ct.de)

ERP an Steuerberater

Scopevisio fasst die Geschäftslage in facettenreichen Cockpit-Ansichten zusammen.

Die Steuerberatergenossenschaft DATEV hat zusammen mit den Softwarehäusern Exact Software, Lexware und Scopevisio die Schnittstelle DATEVconnect online entwickelt. Über dieses Interface können Buchhalter ihre Datensätze direkt digital statt in einer monatlichen Pendelmappe an ihren Steuerberater übermitteln. Wie sich diese Funktionen in die Unternehmenssoftware eingliedern, kann man auf den Messeständen von Exact und Scopevisio begutachten. Bei Scopevisio schlagen sich die Finanzauskünfte des Steuerberaters dann auch in der grafischen Zusammenstellung der Geschäftsdaten nieder. (hps@ct.de)

Abas ERP-Suite bewegt Roboter und Geschäftsgrafiken

Roboter wechselt Reifen – und demonstriert, wie sich Fertigungsanlagen über die Datenschnittstelle der Abas-Unternehmenssuite ansteuern lassen.
Die ERP-Suite von Abas gibt auch prägnante Auskunft über Verkaufschancen und -abschlüsse.

Abas hat seine Unternehmens-Anwendungssuite in Version 2016 um eine Middleware für mittelständische Fertigungsbetriebe erweitert. Deren Web-Schnittstelle soll den Datenaustausch zwischen der ERP-Software, den Fertigungsanlagen und Robotern sowie den Daten-Cockpits zur Prozessüberwachung erleichtern. Ein weiterer neuer Bestandteil der Suite ist das Modul Abas BI, welches für die Business Intelligence auch große Datenbestände auswerten und visualisieren soll – nach Angaben des Herstellers sogar mit fotorealistischen Filmen. Außerdem kann die Software Rechnungen neuerdings im ZUGFeRD-Format verschicken. So kann sie der Empfänger sowohl als PDFs anzeigen als auch direkt – ohne zusätzliche Formularerkennung – maschinell verarbeiten. (hps@ct.de)

Cobra-Software mit Webschnittstelle

Cobra Mobile CRM Web Edition holt zu einem Kontakt beispielsweise offene Servicefälle ins Browserfenster.

Cobra hat seinen Programmen CRM BI, CRM pro und plus ein Web-Interface spendiert. Mit der Mobile CRM Web Edition lassen sich Daten wie Kontaktinformationen, Telefonhistorie und Besuchsprotokolle per Web-Browser bearbeiten. Die optionale Web Extension zu Cobras Event Manager ermöglicht Web-Abfragen über Details und Besucheranmeldungen zu geplanten Veranstaltungen. Außerdem dient sie dazu, diese Events online zu publizieren, Anmeldungen übers Web entgegenzunehmen und Rechnungen darüber auszustellen. Die Programme CRM pro und plus kann man nicht nur mit Kauflizenzen betreiben, sondern auch mieten und gegen Zusatzgebühr von Cobra in einem deutschen Rechenzentrum hosten lassen. (hps@ct.de)

Godesys ERP mit Portalanschluss

Mit dem Workflow-Designer in Godesys ERP 5.6 beschreibt man die Stationen eines Arbeitsablaufs. Teilprozesse kann man ausgliedern und gesondert automatisieren.

Die Anwendungssuite Godesys ERP ist pünktlich zur CeBIT in Version 5.6 mit einem grafischen Workflow-Designer erschienen. Dieser dient nicht nur dazu, Arbeitsabläufe zu beschreiben und zu automatisieren, sondern soll auch Prozessdaten in Echtzeit auswerten und dem Anwender helfen, Durchlaufzeiten für einzelne Aufträge zu messen. Wie Anwender das ERP-System nutzen können, zeigt sich im Open Enterprise Portal des Herstellers. Dort lässt sich konfigurieren, welche Funktionen per Web-Browser, Mobil-App und Windows-Programm verfügbar sind. Außerdem kann man dort die bloßen ERP-Daten zusammen mit weiteren Informationen anbieten, etwa mit Webseiten von Vertriebspartnern oder Auszügen aus Web-Foren. (hps@ct.de)

Content- und Kontaktverwaltung

Die OrgAnice-Hyperlinks schaffen wechselseitige Verknüpfungen zwischen OrgAnice-Datensätzen und OneNote-Notizen.

Auf dem Stand von OrgAnice kann man zusätzlich zu den Modulen für CRM, E-Mail-Versand sowie Dokumenten- und Content-Management eine Reihe von Neuheiten in Version 7 der gleichnamigen Datenbank begutachten. Dazu gehören Schnittstellen zum Notizenprogramm Microsoft OneNote und zum Telefonie-Modul Romico 1A-Client. Mit Letzterem lassen sich direkt aus dem Adressbuch heraus Geschäftspartner anrufen. Eingehende Telefonate können auch automatisch an den zuständigen Mitarbeiter vermittelt werden.

Anmerkungen, die sich etwa aus einem Telefonat ergeben, kann man als OrgAnice-Karteikarten speichern und bei der Gelegenheit auch gleich als OneNote-Notizen anlegen. Diese werden auf OneDrive gespeichert und lassen sich damit auch aus der Cloud heraus abrufen. Aktivitäten und Adressen von der Karteikarte verlinkt das Programm über sogenannte OrgAnice-Hyperlinks mit den OneNote-Notizen. Über diese Links springt man aus einer Notiz heraus direkt in den zugehörigen Datensatz bei OrgAnice. (hps@ct.de)

CRM-System für Einsteiger

Das CAS-typische Radialmenü nutzt das Display eines Smartphones besonders gut aus.
Die SmartSearch der CAS-Anwendungen startet man per Kachel und erfasst damit alle Inhalte.

CAS Software kommt mit einem webgestützten CRM-System für Kleinbetriebe zur Messe. SmartWe wird auf Servern in Deutschland gehostet, soll monatlich 10 Euro je Anwender kosten und ist für Unternehmen mit maximal zehn Vertriebsmitarbeitern gedacht. Dem Flaggschiff-Produkt genesisWorld hat das Softwarehaus eine überarbeitete Suchroutine spendiert: SmartSearch 3.0 durchsucht gleichzeitig die Einträge der Kontaktdatenbank und die damit verknüpften Dokumente. Für all seine CRM-Programme demonstriert CAS außerdem, wie sie mit dem Produktkonfigurator Merlin und dem Auskunftsdienst Unternehmensverzeichnis.org kooperieren. (hps@ct.de)

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