c't 7/2016
S. 128
Test
Desktop-Tools fürs Linux-Backup
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Bunte Schließfächer

Grafische Backup-Programme für den Linux-Desktop

Nicht nur bei wichtigen Projekten wie der Master-Arbeit sollte man daran denken, regelmäßige Backups zu machen. Damit ist man auf der sicheren Seite, auch wenn die Festplatte kurz vor Abgabe ein unheilvolles Klackern von sich gibt. Ein paar einfach zu bedienende Backup-Programme greifen bei der Datensicherung unter die Arme und erledigen den Job automatisch.

Statt einer konsequenten Backup-Strategie kopieren viele Linux-Anwender immer noch in unregelmäßigen Abständen alle wichtigen Dateien auf eine externe Festplatte oder ein NAS. Ein solches Komplett-Backup nimmt jedoch je nach Umfang einige Zeit in Anspruch. Oft sichert man daher nur neu hinzugekommene oder veränderte Dokumente – dabei kann es aber durchaus passieren, dass man eine wichtige Datei zu kopieren vergisst.

Areca Backup fragt in einem umfangreichen Dialog alle für die Sicherung benötigten Informationen ab.

Backup-Programme versprechen hier Abhilfe. Eine Reihe von Anwendungen stellt ihre Funktionen über eine einfach zu bedienende, grafische Bedienoberfläche bereit. Wir haben Areca Backup, Back in Time, Deja Dup, Kup und LuckyBackup verglichen. Die fünf populären, quelloffenen Backup-Programme bringen eine grafische Oberfläche mit und sind alle kostenlos verfügbar.

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In Kup markiert man zu sichernden Verzeichnisse und Dateien bequem in einem Dateibaum.