c't 7/2016
S. 154
Hintergrund
3D-Drucker

3D-Drucker-Grundlagen

Aufbau und Funktionsweise von 3D-Druckern mit Schmelzschichtverfahren

Mit 3D-Druckern lassen sich aus eigenen 3D-Entwürfen greifbare Gegenstände machen – kein Wunder, dass die Geräte in immer mehr Hobby-Kellern und Bastelwerkstätten stehen. Wir zeigen, aus welchen Komponenten sie bestehen und wie sie arbeiten.

Die meisten 3D-Drucker erstellen Druckobjekte, indem sie aus einfarbigem Kunststoffdraht (Filament) in einem heißen Extruder einen dünnen Faden erzeugen, aus dem sie das Objekt schichtweise aufbauen. Dieses Verfahren nennt sich Schmelzschichtverfahren oder FDM (englisch: Fused Deposition Modelling).

Der 3D-Drucker Renkforce RF1000 arbeitet mit dem typischen Schmelzschichtverfahren. Als Druckmaterial dient Kunststoffdraht, der von der Rolle links zugeführt wird.

Bevor der Druck beginnen kann, muss das 3D-Modell von einem Slicer-Programm aufbereitet werden – es heißt so, weil es das virtuelle Objekt in druckbare Scheiben zerlegt. Die meisten gedruckten Objekte sind hohl, um Material zu sparen. Oft enthält ihr Inneres schmale Streben zur Stabilisierung, Infill genannt.

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