c't 8/2016
S. 106
Praxis
Heim-Server mit Ubuntu
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Selbstbau-System

Heim-Server mit Linux installieren

Flexibler und leistungsfähiger als ein NAS: Unser Linux-Heim-Server stellt Dateien im LAN bereit, streamt Videos auf den Fernseher und synchronisiert Dateien, Termine und Kontakte über OwnCloud. Dank grafischer Oberfläche lassen sich viele Konfigurationsaufgaben mit der Maus erledigen.

Für den kleinen Server im LAN empfiehlt sich als Betriebssystem Linux, weil es alle nötige Software mitbringt und es nichts kostet. Wir haben uns für Ubuntu entschieden. Es ist weit verbreitet und die Anwendungen sind auf dem aktuellen Stand. Ubuntu gibt es in einer Server-Variante, die sich von der Desktop-Version lediglich durch das Fehlen der grafischen Oberfläche unterscheidet. Da ein Desktop die Konfiguration des Servers bequemer macht, nutzen wir die Desktop-Version. Die Pakete für die Server-Dienste lassen sich in beiden Varianten installieren.

Unser Heim-Server gibt seine Datenplatte über Samba im Windows-Netz frei, streamt Musik und Filme per UPnP/DLNA und hostet eine OwnCloud zur Datei-, Termin- und Kontaktsynchronisation. Der Server darf dabei ohne Tastatur und Monitor in einer Ecke stehen, da er seinen Desktop per VNC freigibt. Im Prinzip kann der Server noch viele weitere Aufgaben übernehmen. Unsere Installation deckt die häufigsten Dienste ab und bildet eine Basis für Ihr eigenes Setup.

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