c't 9/2016
S. 188
Spielekritik
Arcade-Rennspiel

Starke Sprints, heftige Hüpfer

Unterschiedliche Oberflächen fordern Fahrer heraus. Die schlechte Haftung der Reifen auf Sand lässt Buggy-Piloten schnell in den Palmen landen.

Wer rasante Autofahrten am Bildschirm liebt und schwindelfrei ist, der könnte sich in TrackMania Turbo verlieben. Auf über 200 spektakulären Strecken wetteifern Spieler gegeneinander oder erproben ihre Fahrkünste allein gegen die Streckenbestzeit. Mit seinen Sprüngen, Loopings und anderen Kapriolen dreht auch der jüngste Spross der Traditionsserie vom Entwicklerstudio Nadeo allen Grundsätzen motorsportlicher Realität gutgelaunt eine lange Nase. Die Windows-Version unterstützt das VR-Headset Oculus Rift; die PS4-Fassung vermittelt optional ein Mittendrin-Rennerlebnis per Playstation VR. Wie bei den Vorgängern gibt es einen Trackbuilder, mit dem man eigene Strecken basteln kann.

Die bekannten Monstersprünge kommen auch in Trackmania Turbo wieder vor. Über ganze Schluchten muss man sich katapultieren. Wer dabei das Sprungziel verfehlt, kann das Rennen aufgeben.

PC-Spieler steuern am besten per Xbox-Controller. Die rechte Schultertaste beschleunigt, die linke bremst ab – mehr gibt es nicht zu tun. Die Solokampagne kennt vier Umgebungen: „Canyon“ bietet Offroad-Staubschluckerei, „Valley“ grüne Natur, „Lagoon“ schöne Sandstrände und „Stadium“ futuristische Rennstrecken. Fünf Rennserien mit jeweils 40 Strecken lassen sich nacheinander freischalten, indem man Bronze-, Silber-, und Goldmedaillen gewinnt.

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Die bekannten Monstersprünge kommen auch in Trackmania Turbo wieder vor. Über ganze Schluchten muss man sich katapultieren. Wer dabei das Sprungziel verfehlt, kann das Rennen aufgeben.