c't 9/2016
S. 60
Test
iPad Pro 9,7
Aufmacherbild

Brett und Stift

iPad Pro 9,7 mit Stift und Tastatur im Test

Das iPad Pro 9,7 ist ein iPad Pro im Körper eines iPad Air 2. Dieser Mix macht es zum aktuell besten Tablet in puncto Hardware, Fähigkeiten und Performance – zu einem hohen Preis.

Ohne Zubehör ist das neue iPad kaum vom Vorgänger iPad Air 2 zu unterscheiden. Es sind vor allem der 110 Euro teure Stift und das 170 Euro teure Tastatur-Dock, die das iPad Pro 9,7 besonders machen.

Nach Einführung des Apple Pencil beim riesengroßen 13-Zoll-Tablet iPad Pro ist der Stift erstmals auch mit einem iPad im klassischen 9,7-Zoll-Format kompatibel. Eine spezielle Sensorschicht erkennt den Stift unabhängig vom Touch-Panel und erlaubt sehr präzises Zeichnen, bei dem es so gut wie keine Latenz gibt. Man hat fast das Gefühl, wie auf richtigem Papier zu malen – auch weil der Stift sehr gut in der Hand liegt und in vielen Apps wie bei einem Bleistift Flächen schraffiert, wenn man die Spitze seitlich aufs Panel anlegt. Die kleinere Display-Fläche des Tablets empfanden wir beim Zeichnen gegenüber dem großen iPad Pro sogar als Vorteil: Das handliche Format liegt besser und damit eher wie ein Zeichenblock auf dem Schoß. Fast alle Notizen- und Zeichen-Apps unterstützen den Apple Pencil inzwischen. Eine systemweite Schrifterkennung gibt es nicht.

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