c't 9/2016
S. 44
News
Apple

Fernsteuerung für GarageBand

GarageBand 10.1.1: Importiert Projekte aus Musikmemos, lässt sich mittels Logic Remote vom iPhone und iPad Pro fernsteuern und bringt zahlreiche neue Audio-Loops mit.

Apple hat Anfang April die Mac-Version seines Einsteiger- und Amateur-Musikprogramms GarageBand aktualisiert. Mit Version 10.1.1 lassen sich Projekte aus Musikmemos für iOS öffnen und GarageBand kann man nun mittels der Logic-Remote-App für iPhone und iPad Pro fernsteuern. Auch führt Apple auf, die Kompatibilität zu GarageBand für iOS sowie zu Live-Loops-Projekten erweitert zu haben.

Hinzu kommen kleinere Verbesserungen und Bugfixes. Nach der Installation des 940 MByte großen Updates sind zusätzliche 2600 Apple-Loops und weitere Sounddateien zum Download erhältlich. GarageBand 10.1.1 kostet bei Neuanschaffung 5 Euro und läuft ab OS X 10.9. Käufer eines aktuellen Mac erhalten die Software gratis aus Apples App Store. (dz@ct.de)

Patent für smartes Uhren-Armband

Das US-Patent- und Markenamt hat Ende März einen neuen Patentantrag von Apple veröffentlicht, der sich auf Uhr-Armbänder bezieht. Der Konzern hatte das Papier mit der Nummer 20160094259 bereits am 17. Februar 2015 eingereicht.

Für die Kommunikation mit der Außenwelt bringt ein solches Armband spezielle Stecker mit, die im Bereich der Halterung angebracht sind. Als Zugang zur Apple Watch dürfte sich ihr Wartungsport eignen. Alternativ kann ein Armband auch einen separaten Port aufweisen und darüber etwa mit einem Rechner Kontakt aufnehmen.

In der Patentbeschreibung zu den „Modular functional band links for wearable devices“ heißt es, diese könnten zu einer „flexiblen Plattform“ werden, über die Nutzer neue Hardware-Funktionen hinzufügen. Demnach könnten Armbänder einen zusätzlichen Akku oder auch Elektronikelemente wie GPS-Module mitbringen.

Die US-Firma AliveCor hat bereits ein eigenes Apple-Watch-Armband entwickelt, das Sensoren zur EKG-Aufnahme enthält und die Daten an die Apple Watch übermittelt. Smartwatch-Hersteller Pebble betreibt mit seinen Smartstraps schon länger eine eigene Plattform für Uhren-Erweiterungen. (dz@ct.de)

Etui für Apple-Watch-Zubehör

Zubehörschale und Ladegerät für die Uhr: das TimePorter-Etui von Twelve South

Der Zubehöranbieter Twelve South erweitert sein Angebot um einen Behälter in Form eines Brillenetuis für Apple-Watch-Zubehör. Der TimePorter ist für ein Apple-Watch-Ladekabel, mindestens ein USB-Ladegerät sowie ein Austauscharmband gedacht.

Zusammengeklappt dient er als Apple-Watch-Stand und Ladegerät; Apples Stromkabel lässt sich herausführen. Zum Laden wird die Uhr um den Behälter gelegt; der Nightstand-Mode, bei dem die Uhr in seitlicher Orientierung die Zeit anzeigt, lässt sich jedoch nicht nutzen. TimePorter soll ab Mai in den Handel kommen und 50 US-Dollar kosten. Euro-Preise nannte der Hersteller zunächst nicht. (dz@ct.de)

Native OS-X-Benachrichtigungen für Chrome

Der Web-Browser Google Chrome könnte Benachrichtigungen künftig über die Mitteilungszentrale von OS X anzeigen. Man arbeite derzeit an der Integration auf dem Mac, erklärte einer von Googles Entwicklern. Es seien aber auch noch „Hürden“ im Wege.

Bislang setzt Chrome für Website-Benachrichtigungen auf ein eigenes Anzeige-System. Anders als übliche OS-X-Anwendungen beachtet es die Nicht-stören-Option nicht und sendet Chrome-Nachrichten nicht an die Mitteilungszentrale.

Die nativen Benachrichtigungen lassen sich in Chrome als experimentelle Funktion in der Ansicht „about:flags“ aktivieren. Eine aktuelle Implementierung enthält bisher nur die für Entwickler gedachte Ausführung Chrome Canary. Die Implementierung in der Chrome-Version für Endanwender hänge um sechs bis zwölf Wochen hinterher, merkt ein Google-Entwickler an. (dz@ct.de)

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