c't 1/2017
S. 50
Test
AMD-Prozessor A12-9800
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AM4-Vorgeschmack

AMD A12-9800 auf AM4-Mainboard Asus A320M-C

Anfang 2017 will AMD endlich Zen-Prozessoren herausbringen. Diese werden auf Mainboards mit der Fassung AM4 laufen, von denen man einige schon jetzt kaufen kann. Wir testen das Asus A320M-C mit dem bisher schnellsten AM4-Prozessor A12-9800.

Anfang Januar wird AMD wohl erste Desktop-Rechner mit den neuen Zen-Prozessoren vorführen. Diese CPUs passen auf Mainboards mit der Fassung AM4, die bisher nur an PC-Hersteller verkauft werden. Allein die Firma CSL-Computer verkauft das Asus A320M-C schon als „Aufrüstset“ im Paket mit einem A12-9800 für knapp 200 Euro. Was der Prozessor einzeln kosten wird, ist derzeit nicht bekannt; der Vorgänger A10-7850K liegt bei 110 Euro.

Die vier CPU-Kerne des „Bristol Ridge“-Prozessors gehören zwar noch zur veralteten Bulldozer-Architektur. Doch ohne Prozessor lässt sich ein Mainboard nun einmal nicht testen. Spannend sind die Besonderheiten des AM4-Chipsatzes A320, der wie der B350 und der zusammen mit Zen erwartete X370 zur „Promontory“-Familie gehört. Und mit den AM4-Boards wechselt auch AMD beim Desktop-PC-Hauptspeicher von DDR3 auf DDR4; ältere Mainboards mit der Fassung FM2+ benötigen DDR3-RAM.

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