c't 2/2017
S. 38
Test
Powerline-Adapter

Powerline-Schnörkel

Powerline-Adapter für 2000 MBit/s brutto

Eine neue Klasse Powerline-Adapter für die Datenübertragung durch Stromleitungen soll die Heimvernetzung beschleunigen: „AV2000“ verspricht deutlich mehr Durchsatz als die etablierte AV1200er-Technik. Wir haben nachgemessen.

Powerline-Adapter sind bei Heimvernetzern als WLAN-Alternative beliebt, weil sie den Griff zur Hilti ersparen: Statt die Wände zu löchern und Kabel durchzustopfen, setzt man einfach zwei Adapter in Steckdosen und schließt dort die Netzwerkkabel an. Die Daten fließen dann als Hochfrequenzsignal übers heimische Stromnetz zur Gegenstelle. Dabei hat sich eine technische Variante unter dem Namen HomePlug AV zum Standard entwickelt.

D-Link DHP-700AV: preisgünstig, aber ohne durchgeführte Steckdose.
TP-Link TL-PA9020P: bedient mit zwei LAN-Ports mehrere Geräte gleichzeitig.

Schon im Frühjahr 2016 brachte Zyxel seinen AV2000-Adapter PLA5456 auf den Markt, zog ihn aber nach unserem Test zurück [1]. Anders als seinerzeit angekündigt kam der Adapter doch nicht in verbesserter Form heraus. So sind derzeit nur zwei Modelle von D-Link (DHP-700AV Rev. C1) und TP-Link (TL-PA9020P) zu haben. Der D-Link-Adapter ist zwar deutlich billiger als der von TP-Link. Er hat dafür aber keine durchgeführte Steckdose, was bei Mangel an Wandsteckdosen nachteilig ist.

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