c't 3/2017
S. 66
Trend
Enterprise-Messaging
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Fasse dich kurz

Die Zukunft des Enterprise-Messaging

Messaging ist das ganz große Hype-Thema im Bereich Kommunikation und Kollaboration. Es ist der x-te Versuch, die Nutzer von der firmeninternen E-Mail zu entlasten. Die alten Hasen rümpfen dabei die Nase: Das geht nicht! Das haben wir schon immer so gemacht! Da könnte ja jeder kommen! Und doch organisieren sich viele vor allem kleinere Unternehmen mit einer Messaging-Lösung.

Die Frage ist nicht, ob Messaging E-Mail abschafft, sondern was es Neues bietet. Einer breiten Öffentlichkeit ist Messaging zuerst mit IRC (Internet Relay Chat) und ICQ bekannt geworden. Es folgten viele Messaging-Plattformen von AOL, MSN oder Yahoo. Auch Skype wird von vielen Menschen vorwiegend für Messaging genutzt. Aktuell dominieren WhatsApp und Facebooks Messenger unsere Region. In anderen Regionen gibt es andere dominante Plattformen. Am weitesten fortgeschritten ist wohl WeChat in China, das selbst E-Commerce abdeckt.

Alle Teilnehmer eines Gruppen-Chats sind stets auf dem gleichen Stand. Anders als bei E-Mail ist stets nachvollziehbar, wer was wann gesagt hat und das erleichtert die Koordination. Das lässt sich nicht nur im Freundeskreis einsetzen, sondern auch für das Arbeiten in Teams. Und wird deshalb auch fleißig genutzt, sehr zum Horror der IT-Verantwortlichen. In WhatsApp sind Privates und Arbeit munter vermischt.

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